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Kraft des Gebetes
wissenschaftlich bewiesen

Welche Kraft, welche Dynamik von unserem Beten ausgehen, das hat Frau Veronika Carstens (die Gattin des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten) im Editorial der Hausmitteilung von „Natur und Medizin“ Nr.1 Januar/Februar 1998 durch einen ungewöhnlichen Erfahrungsbericht wiedergegeben. Diesen Tatsachenbericht hat sie dem Buch entnommen „Hilfe aus dem Jenseits, was das Gebet vermag. Ärztliche Berichte und Zeugnisse über plötzliche Heilungen durch die Kraft des Gebetes“ von Wilhelm Otto Rossemoeller, Karl Rahm Verlag. Frau Dr. Carstens möchte ich an dieser Stelle für die Erlaubnis der Weitergabe herzlich danken. Eindrucksvoll ist die Schilderung . Doch lesen Sie selbst:

Nobelpreisträger Prof. Dr. med. Alexis Garrei nannte das Gebet einmal die machtvollste Form der Energie, eine Kraft, so wirklich wie die Schwerkraft der Erde. Nun hat ein Naturforscher von Ruf, der amerikanische Gelehrte Dr. N.J. Stowell, durch eine wunderbare Entdeckung diese Kraft des Gebetes gemessen. Doch hören wir die Schilderung mit seinen eigenen Worten:
„Ich war ein zynischer Atheist, der glaubte, dass Gott nichts anderes sei, als eine Gedankenvorstellung der Menschen. An ein lebendiges göttliches Wesen, das uns alle liebt und das über uns Macht besitzt, vermochte ich nicht zu glauben.

Eines Tages arbeitete ich in dem großen pathologischen Laboratorium einer Klinik. Ich war mit der Aufgabe beschäftigt, die Wellenlänge und die Stärke der menschlichen Hirnstrahlung zu messen. So einigte ich mich mit meinen Mitarbeitern auf ein heikles Experiment. Wir wollten untersuchen, was bei dem Übergang aus dem Leben in den Tod innerhalb des menschlichen Gehirns vor sich geht. Zu diesem Zweck hatten wir eine Frau gewählt, die an Tod bringenden Gehirnkrebs litt. Die Frau war geistig und seelisch völlig normal. Allgemein auffallend trat ihre liebenswürdig Heiterkeit zu Tage. Doch körperlich stand es umso schlimmer mit ihr. Wir wussten, dass sie im Sterben lag und sie wusste es auch. Wir hatten davon Kenntnis genommen, dass es sich um eine Frau handelte, die im Glauben an den persönlichen Erlöser Jesus Christus gelebt hatte. Kurz vor ihrem Tod stellten wir einen hochempfindlichen Aufnahmeapparat in ihr Zimmer. Dieses Gerät sollte uns anzeigen, was sich in ihrem Gehirn während der letzten Minuten abspielen würde. Über dem Bett brachten wir zusätzlich ein winziges Mikrophon an, damit wir hören konnten, was sie spräche, falls sie überhaupt noch ein Lebenszeichen von sich geben würde.

Inzwischen begaben wir uns in den angrenzenden Nebenraum. Wir zählten fünf nüchterne Wissenschafter, von denen ich wohl der nüchternste und verhärtetste war. Abwartend und von innerer Spannung erfasst, standen wir vor unseren Instrumenten. Der Zeiger stand auf 0 und konnte bis u 500 Grad nach rechts positiver Wertung und 500 Grad nach links in negativer Wertung ausschlagen. Einige Zeit vorher hatten wir unter Zuhilfenahme des gleichen Apparates die Sendung einer Rundfunkstation gemessen, deren Programm mit einer Stärke vom 50 Kilowatt in den Äther strahlte. Es handelte sich um eine Botschaft, die rund um den Erdball getragen werden sollte. Bei diesem Versuch stellten wir einen Wert von 9° positiver Messung fest. Der letzte Augenblick der Kranken schien herbeigekommen. Plötzlich hörten wir, wie sie zu beten und Gott zu preisen begann. Sie bat Gott, all den Menschen zu vergeben, die ihr in ihrem Leben Unrecht getan hatten. Dann verlieh sie ihrem festen Glauben an Gott Ausdruck mit den Worten: „Ich weiß , dass du die einzige zuverlässige Kraftquelle aller deiner Geschöpfe bist und bleiben wirst.“ Sie dankte ihm für seine Kraft, mit der er sie ein Leben lang getragen hatte und für die Gewissheit, Jesu Eigentum sein zu dürfen. Sie bekundete ihm, dass ihre Liebe zu ihm trotz allem Leid nicht wankend geworden sei. Und im Hinblick auf die Vergebung ihrer Sünden durch das Blut Jesu klang aus ihren Worten eine unbeschreibliche Wonne. Sie brach schließlich in Freude darüber aus, dass sie bald ihren Erlöser werde schauen dürfen.

Erschüttert standen wir um unser Gerät. Längst hatten wir vergessen, was wir eigentlich hatten untersuchen wollen. Einer schaute den anderen an, ohne dass wir uns unserer Tränen schämten. Ich war derart gepackt von dem Gehörten, dass ich weinen musste, wie seit meiner Kindheit nicht mehr. Plötzlich, während die Frau noch weiter betete, hörten wir einen klickenden Ton an unserem Instrument. Als wir hinüberblickten sahen wir den Zeiger bei 500° positiv ausschlagen und immer wieder gegen die Abgrenzung wippend. Unsere Gedanken jagten sich. Jetzt hatten wir durch technische Messgeräte erstmals eine ungeheuerliche Entdeckung gemacht: das Gehirn einer sterbenden Frau, die mit Gott in Verbindung stand, entwickelte eine Kraft, die 55 mal stärker war als jene weltweite Ausstrahlung der Rundfunkbotschaft.

Um unsere Beobachtungen weiterzuführen , einigten wir uns später auf einen neuen Versuch. Nachdem wir unsere Geräte aufgebaut hatten, baten wir eine Schwester, einen anderen Kranken in irgendeiner Form zu reizen. Der Mann reagierte darauf mit Schimpfen und Fluchen. Ja, nicht genug, er missbrauchte sogar den Namen Gottes auf lästerliche Art. Und wieder klickte unsere Apparatur. Wie waren wir bewegt, als wir feststellen mussten, dass sich der Zeiger auf 500° negativ befand und am Abgrenzungspfahl aufgeschlagen war. Damit standen wir am Ziel unserer Entdeckung. Es war uns gelungen, auf wissenschaftlichem Wege die positive wie auch die negative Kraft des Widerwirkens einwandfrei zu beweisen. In jenem Augenblick begann meine atheistische Weltanschauung abzubrechen und die Lächerlichkeit meines Glaubens wurde mir klar.“

Wer von uns hätte eine solche messbare Kraft, die von unseren Gedanken ausgeht, vermutet? Und zwar nicht nur im Sterben, sondern auch im Leben. In jedem Augenblick und nicht nur wenn wir sprechen, sondern auch wenn wir „nur“ denken. Welch eine Verantwortung! Und wohin geht diese überschüssige Kraft, die weit mehr vermag als nur um den Erdball zu kreisen? In den Kosmos? Und was soll sie da? Fragen über Fragen, deren Antwort wir nur vermuten können.
Aber eines scheint mir sicher zu sein, dass wir mit den Kräften unserer Gedanken in jedem Augenblick am Schicksal der Welt mitwirken und damit an der Zukunft von uns und unseren Kindern. Etwas sehr Schönes sagt dieses Experiment ebenfalls aus: Dass nämlich auch der Schwache und Kranke, der sich oft nutzlos fühlt, eine höchst wichtige Aufgabe hat, die er vielleicht meisterlicher beherrscht als manch große Politiker, nämlich die Welt durch sein Beten auf besseren Kurs zu bringen. Das ist mehr als die Aktivsten der Aktive je zu schaffen vermögen. Oder die Hausfrau und Mutter, die sich gezwungenermaßen mit lauter von der Gesellschaft als langweilig angesehenen Kleinigkeiten befassen muss. Hat sie nicht gerade beim Kartoffelschälen, Putzen und Nähen Gelegenheit für die Verantwortlichen im Land, für die Einflussreichsten der Medien, für die Arbeitslosen, für die verlassenen Kinder, für die gequälten Tiere und vieles andere zu beten? Kein _Gedanke, kein Gebet geht verloren. Seine Kraft kreist um die Erde und verändert sie. Welch eine Aufgabe stellt sich uns!

Aber der zweite Teil der Geschichte ist ebenso wichtig, zeigt er doch, wie gefährlich die sogenannten negativen Gedanken sind. Denn auch sie sind Kräfte, die sich ausbreiten. Mit dieser Dualität müssen wir leben. In jeder Minute, bei jeder Entscheidung, im Großen wie im Kleinen - haben wir die Wahl und verändern so die Welt.
Gott, der Schöpfer des Kosmos hat es offenbar so gewollt, dass auch sein Gegner eine gewisse Macht hat. Dem Menschen schenkte er die Freiheit der Entscheidung.: Wie oft wir dabei versagen, dar jeder bei sich selbst erforschen.

Welch großartiges Mittel hat Gott uns durch das Gebet in die Hände gegeben. Entfrosten wir uns. Lassen wir uns durch Gottes Lieb zu neuem Leben wecken. Wachen wir endlich auf! Danken wir ihm, dass wir zu ihm für uns, für unsere Lieben und für unsere Mitmenschen beten können. Verändern wir so durch die Kraft des Gebetes zunächst uns, dann unsere Umwelt. Und danken wir Gott, dass wir danken können für jede Sekunde unseres Lebens. Thomas von Aquin soll folgende Aussage gemacht haben: „Wenn wir arbeiten, dann arbeiten wir. Wenn wir beten, dann arbeitet Gott.“ Wie alle großen Beter und Beterinnen, so hat auch St. Thomas die Erfahrung gemacht, dass Gott sich dem Beter in seiner Liebe zuwendet, ihn in seiner Liebe stärkt, ihn heilt an Leib und Seele. So ist es einfach logisch: denn wenn Gott Leben schenkt, dann will er auch, dass es Heil ist. Jesus hat die Menschen in ihrem Bitten und Beten gestärkt aber ihren Glauben gefordert: „Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann?“(Mt. 9,28 siehe u.a. Mk.5,36).

„Vor allem sollten die Menschen mehr beten. Denn wenn wir oftmals des Tages es wagen, vor Gott zu treten, so muss ja unser Leben sich verändern“. Mit diesen Worten von Reinhold Schneider wünsche ich allen LesernInnen viel Freude am und im Gebet.

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aktualisiert: 21.12.2008