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Abschrift des stonografischen Protokolls eines Vortrags von Bruno Gröning vom 12.10.1950
im Wagnerbräu, Lilienstrasse, München
Es
ist schwer, das zustande zu bringen, was bisher meine Absicht gewesen
ist. Von meinen Absichten gehe ich nicht ab. Ich lasse nichts
unversucht, um für Sie alle den Sie Weg freizumachen.
Leider ist es heute wieder mal so, daß ich Verbot habe, Menschen zu heilen.
Das ist Ihnen nicht unbekannt. Aber ich darf wohl, weil es Ihrer aller
Wunsch ist, zu Ihnen sprechen und möchte hierbei nichts unversucht
lassen, Ihnen mehr auf den Weg zu geben, wie das möglich ist, Menschen
zu helfen, die in eine Notlage geraten sind, die von einer Krankheit
erfasst worden sind und nicht loswerden können.
Und so stehe ich hier vor Ihnen, indem ich Ihnen den Weg zeigen will.
Das heißt, dass ich bereit bin, Ihnen zu helfen. Nur muss jeder
Heilungssuchende wissen, was hier eigentlich vorgeht.
Deswegen: Ich scheue mich nicht, ich habe es ja im vergangenen Jahr
bewiesen, dass ich mich der Wissenschaft, der Medizin zur Verfügung
gestellt habe. Um Ihnen den Weg zu zeigen, wie man Menschen auf eine
leichte Art helfen kann; das heißt heilen. Ich war jedem mehr Vorbild,
indem ich ihm den Weg zeigte. Heute sind Sie als Heilungssuchende
gekommen, um Ihr Leiden loszuwerden. Wie dieses möglich ist, will ich
wie ein Wegweiser vor Ihnen stehen und Ihnen diesen Weg zeigen.
Wie Sie hier im Raum die Glühbirne sehen, so sehe ich sie auch. Hier
erfüllt die Glühbirne ihren Zweck; ihren Zweck, wenn sie leuchtet, und
zwar kann dieselbe nur leuchten, wenn sie Strom erhält. Das heißt
dieser Strom, der erzeugt wird, geht vom Elektrizitätswerk aus und wird
über einen Transformator geleitet – zu den einzelnen Brennstellen.
Ich mache keine Vorstellung. Aber stellen Sie sich etwas vor. Und hier
hätte ich Sie gebeten, sich das mal so vorzustellen, als wären Sie eine
Glühbirne! Die Glühbirne als solche verfehlt ihren Zweck, wenn sie
keinen Strom erhält, das heißt wenn die Zuleitung zu dieser Glühbirne
irgendwie unterbrochen ist. Einmal sind Sie als Mensch dazu imstande,
diesen Strom, der zu der Glühbirne führt, zu unterbrechen – durch einen
Schalter oder man nennt ihn auch Unterbrecher – und das andere Mal kann
es vorkommen, dass die Zuleitung zu dieser Kerze – zu dieser Glühbirne
– unterbrochen sein kann von Menschenhänden, die noch nie etwas Gutes
tun konnten und von denen man auch nichts Gutes erwarten kann, weil es
schlechte Menschen sind. Ich nenne diese schlechten Menschen die
Satanischen. Aber hierin bin ich ein ganz guter Fachmann und ich weiß
die Verbindung, die durch die satanischen Hände unterbrochen worden
ist, wieder ausfindig zu machen und wieder instand zu setzen, sodass
die Glühbirne ihren Strom erhält und die Birne damit ihren Zweck
erfüllt, das heißt dann erst ihre Daseinsberechtigung hat. Im anderen
Falle wäre sie wertlos. Und so stehe ich jetzt vor Ihnen als ein
kleiner Mechaniker, der Ihnen diese Verbindung wieder herzustellen
weiß. Und auf der anderen Seite stehe ich vor Ihnen wie ein
Transformator, der den Strom hier in diesem Falle vom göttlichen Werk
erhält und auf der anderen Seite vom Elektrizitätswerk über den
Transformator zu den einzelnen Brennstellen. Ist das zu verstehen?
Und so leite ich den Strom jetzt zu den einzelnen Brennstellen. Es ist
Ihnen nicht unbekannt, dass es mehrere solcher Transformatoren gibt,
über die der Strom zum Elektrizitätswerk weitergeleitet wird. Auch den
Frauen ist es nicht unbekannt; die haben schon oft solche
Transformatorenhäuschen mal gesehen. Entweder stehen sie im Freien oder
sind in Häusern eingebaut. Also haben wir hier den richtigen Weg
gefunden, dieser Glühbirne ihre Daseinsberechtigung zu beweisen.
Genauso sieht es beim Menschen aus.
Der Mensch hat Tausende von Jahren zurück mehr und mehr die Verbindung
zu diesem großen göttlichen Werk verloren und diese Verbindung will ich
wieder herstellen. Der Mensch ist im Lauf der Jahre immer mehr und mehr
von dem wahren, göttlichen Glauben abgekommen und folglich hatte er
jede Verbindung zu diesem göttlichen Werk verloren.
Damit Sie mich besser verstehen: Es hat schon früher schlechte Menschen
gegeben – wie ich schon sagte. Diese schlechten Menschen, von denen man
nichts Gutes erwarten kann, die total dem Satan verfallen sind, können
nur Schlechtes tun, und folglich haben wir nichts Gutes von diesen zu
erwarten.
Sie haben es zustande gebracht, den Menschen vom Wahren göttlichen Weg
abzuziehen. Heute befindet sich der Mensch auf dem Irrwege. Er weiß
nicht mehr, was vorn und hinten ist. Er weiß nicht mehr, was gut und
schlecht ist. Jeder hat hier so seine eigene Vorstellung, das heißt in
dieser Zeit, in der Sie leben, glauben Sie oder glaubten Sie überhaupt,
dass das schon so seine Richtigkeit hätte, dass Sie so sind.
Sie sind mit dem zufrieden, wenn hier und dort die Gotteshäuser stehen,
dass Sie die vielleicht täglich oder wöchentlich einmal oder gleich
dann besuchen, dass Sie da schon Ihren Zweck erfüllen, wenn Sie dort
einmal hingehen und Ihr Gebetchen dort runterleiern. Da glaubt jeder
Mensch er hätte schon die richtige Verbindung zum göttlichen Werk.
So ist es nun nicht. Ich wünsche es von ganzem Herzen, dass die
Menschen wirklich gottgläubige Menschen werden, dass sie den wahren
göttlichen Glauben in sich tragen und dieses nicht beweisen mit Worten,
sondern mit Taten. Denn viele Menschen haben heute so die Angewohnheit
und sagen: „Ich glaube daran, ich glaube daran“.
Hier an Gröning braucht keiner zu glauben. Für mich genügt es, dass ich
mich auf dem Weg befinde und von diesem nicht abgehen kann, Menschen zu
helfen. Der Beweis ist schon lange da; nicht erst seit gestern und
heute. Nein, das liegt schon Jahre zurück, dass tatsächlich Menschen,
die ernstlich krank waren, wieder gesund geworden sind und Sie sind ja
auch hier zum größten Teil nicht aus Neugier gekommen, sondern um
gesund zu werden, um die Gesundheit hier zu finden. Und da liegt es
nicht an mir, sondern da liegt es an jedem Menschen selbst. Ich sage
nach wie vor: Versprich mir nichts; nicht mit Worten, sondern beweise
das mit Taten!
Und da kann ich das wohl mit Recht für mich in Anspruch nehmen, wenn
ich sage: Ich bin allen Menschen Vorbild, indem ich es durch Taten
beweise, dass ich mich auf dem göttlichen Weg befinde und dass es mein
Wunsch ist, alle Menschen auf diesen Weg zu führen. Und somit bin ich
hier ein Wegweiser, indem ich nichts unversucht lasse, den Menschen
wieder auf den wahren, göttlichen Weg zu führen.
Die Brücke, die zu diesem göttlichen Weg führte, war zerstört, und
somit war es keinem Menschen möglich, wieder auf diesen Weg zu kommen.
Heute ist sie wieder da. Heute können Sie über diese Brücke gehen, und
die Brücke ist seit dem Tage da, an dem ich, obwohl ich es nicht
wollte, in die Weltöffentlichkeit gezerrt wurde.
Ich habe den Menschen dieser Erde wieder die Brücke, die seinerzeit
zerstört war, hergestellt, und sie können über diese Brücke gehen.
Sie dürfen nicht nur mit Worten, wie Sie es bisher gewohnt waren, unter
Beweis stellen, dass Sie an Gott glauben. Nein, beweisen Sie es mit
Taten! Wenn ich Ihnen nur eines mit auf den Weg gebe:
Liebe Deinen Nächsten mehr wie Dich selbst!
Damit ist viel gesagt. Ich will Sie hier nicht mit einer langen Rede
langweilen oder Ihnen so viel in Ihr Köpfchen einprägen, nein. Ich will
mich kurz fassen und hoffe, dass Sie mich verstehen. Denn bildlich
gesehen sieht es heute so aus, dass der Mensch – wie ich zuvor schon
sagte – auf dem Irrwege ist. Er wurde Jahre – viele, viele Jahre zurück
– schon vom göttlichen Weg abgezogen, und die Möglichkeit war ihm nicht
mehr gegeben, auf diesen Weg zurückzukehren, weil man hinter ihm die
Brücke gesprengt hatte. Und heute irrt der Mensch nur so umher, indem
er nicht mehr weiß – wie ich schon sagte –, was falsch und echt ist.
Hier sieht es so aus: Ich will den Menschen, wie er heute vor dem
Abgrund steht, nur zurückrufen und ihm nur sagen, er soll nicht
weitergehen, da Gefahr droht, und er möge den wahren, göttlichen Weg
wieder beschreiten, und das ist die Verbindung zum göttlichen Werk.
Denn mir ist es nicht unbekannt, dass Menschen, viele, viele Menschen –
und gerade hier in Bayern – sehr fromm sind, aber nie den wahren,
göttlichen Glauben so in ihr Herzchen eingeschlossen haben, indem sie
ihr Glaubensbekenntnis, ihren Glauben an Gott mit Taten beweisen; als
bisher nur mit Worten und Versprechungen.
Ich habe kürzlich mit einzelnen Geistlichen gesprochen. Wir sind auch
auf den Punkt gekommen, indem ich ihnen sagte: „Herr Pfarrer, sie
können nicht jeden Tag gleich ruhig und sachlich predigen. Nein, es
liegt immer an den Menschen, wie sie sie vor sich haben; mit dem
Unterschied, ob sie gut oder schlecht sind“.
Dieses konnten mir diese Geistlichen nur bestätigen, indem sie sagten:
Ja, es stimmt; es ist nicht jeden Tag gleich. Ich bin manche Tage so beklemmt und bekomme kaum ein Wort über die Lippen.
Und da habe ich ihm das mitgeteilt, dass es nur daran läge, welche
Menschen er vor sich hat, mit was für Gedanken oder mit was für
Vorsätzen sie dieses Gotteshaus besuchen. Und es gibt Tage – wie diese
Geistlichen auch sagten –, dass sie so ruhig, so leicht sprechen
konnten. Ja, da haben sie bestimmt gute, gottgläubige Menschen vor sich
gehabt.
Ich kann Sie als Mensch nicht mehr wie bitten, den wahren, göttlichen
Glauben in die Tat umzusetzen. Denn ein Wort für irgend etwas ist bald
gegeben, aber auch bald genommen. Wie Ihnen das nicht unbekannt ist,
dass es Menschen gibt, die Ihnen auch so manches im Leben versprochen
haben, aber ihr Versprechen meistens nicht gehalten. Und deswegen sage
ich nach wie vor: Wenn der Eine wie der Andere ein hilfsbereiter, guter
Mensch sein will, so soll er Taten sprechen lassen. Er soll gleich mit
anfassen und nicht sagen: „ich möchte dem Menschen helfen, dem geht es
so schlecht“. Er redet dieses jeden Tag; nicht einmal, sondern
unzählige Male gleich, mit welchem Menschen er zusammenkommt. Aber
helfen tut er diesem armseligen Menschen doch nicht, obwohl es ihm
nichts ausmachen würde, dem armen Menschen unter die Arme zu greifen.
Also ist das Wort – das gegebene Wort – von menschlicher Seite nichts.
Er muss sich ja heute schon sichern, indem er sagt: „Komm, gib mir das
schriftlich!“ Und wenn, dann hat er es immer noch nicht, was in diesem
Schriftstück versprochen ist, dann lässt er es meistens noch auf eine
Klage ankommen und zankt sich herum, und der arme Mensch, statt ihm
geholfen wird, wird noch mehr ins Unglück gestürzt. Dieses und vieles
mehr müsste unter allen Umständen von menschlicher Seite unterbunden
werden.
Um Ihnen noch ein besseres Beispiel zu geben: Nehmen wir eine
Kartoffel. Legen Sie diese Kartoffel ins Wasser oder auf einen Stein
oder irgendwo hin; vielleicht auf einen Baum oder vielleicht gar in den
Stall oder in Ihre Wohnung oder im Keller, und sagen Sie: „So, jetzt
wachse und vermehre Dich“. Oder nehmen Sie die Kartoffel, und legen Sie
sie in den Boden, in die Erde. Bearbeiten Sie den Boden gut, düngen Sie
ihn auch. Arbeit und Mühe muss man sich machen, wenn aus dieser einen
Kartoffel etwas werden soll; das heißt, dass sie sich vermehrt. Denn
wie wollte der Mensch wohl leben, wenn der Herrgott mit einem Mal
nichts wachsen ließe oder wenn der Mensch auf den Gedanken kommt und
glaubt, es wäre schon richtig so: Kartoffel ist Kartoffel; ist egal, ob
ich sie dort reinlege oder dort. Wenn Sie der Kartoffel den natürlichen
Boden abziehen und ihr vielleicht einen künstlichen herstellen, dass
Sie auf den Glauben kommen und sagen: „Hier muss sie genauso wachsen
und sich vermehren wie dort“; das geht nicht. Also den künstlichen Weg
einschlagen, um leben zu können, ist unmöglich.
Wir Menschen müssen auf dem natürlichen, dem wahren, göttlichen Weg
bleiben, um auch dann eine göttliche Hilfe zu erhoffen. Ich weiß, es
ist nicht leicht für manch einen Menschen, dem die materiellen Dinge so
in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass er sich nur da wohlfühlt,
wenn er viel von diesem besitzt.
Aber gehen wir jetzt noch mal zurück zur Glühbirne, die erst dann ihre
Daseinsberechtigung hat, wenn sie den Strom erhält – hier den Strom vom
Elektrizitätswerk; Sie als Mensch genommen vom göttlichen Werk. Hier
will ich auch nur die Verbindung wieder herstellen – die Verbindung zum
göttlichen Werk –, sodass Sie auch wieder den göttlichen Strom erhalten
und ich vor den Menschen nur wie ein Transformator dastehe, der den
Strom schon richtig zu verteilen weiß. Wie komisch das doch ist, dass
Menschen – dass Heilungssuchende –, wie sie schon Jahre immer wieder
und noch zu mir gekommen sind, mit einem Mal sagten: „Komisch, was ist
denn das? Es rieselt ja Strom durch meinen Körper, den ich noch nie in
meinem Leben verspürt habe“.
Das ist ein Zeichen dafür, dass der Mensch mit seinem menschlichen
Schaltwerk, das heißt mit seinen Organen, wieder so geschaltet ist,
dass er den natürlichen, den göttlichen Strom wieder empfangen kann. Es
kommt vor, dass von Hundert einer oder zehn – manchmal auch mehr –
nicht gleich diesen Strom verspüren. Deswegen wäre es falsch, mich
überhaupt zu befragen, was ich heilen kann. Hier muss die Frage
gestellt werden, wen ich heilen kann. Heilen kann ich den Menschen, das
heißt nicht ich, sondern ich bin nur ein Vermittler. Ich zeige den
Menschen nur den Weg, den er zu gehen hat; denn heilen als Mensch –
einen Menschen zu heilen – ist ja sonst unmöglich. Aber ich bin ein
Vermittler, dass ich wie ein Transformator vor Ihnen stehe und in der
Lage bin – wie ich zuvor schon sagte – als Mechaniker die Verbindung
wieder herzustellen. Da Sie den Strom erhalten können, ist es möglich,
dass Sie durch diesen Strom – das heißt durch diesen göttlichen Strom –
Ihre Gesundheit wieder erhalten können.
Ich möchte nicht zu weit ausholen, was mir in den letzten Tagen bekannt
geworden ist durch Menschen, die schon wieder von weit und breit aus
Deutschland, sogar aus dem Ausland, wieder kommen und mir Berichte
gaben von Geheilten – geheilte Menschen vom vergangenen Jahr – und die
sich noch bei bester Gesundheit befinden. Ich habe weder den Einen,
noch den Anderen persönlich gesprochen. Der hat genauso in der Masse
gestanden, wie sie hier in diesem Häuflein sitzen dürfen. Es wäre
falsch, und es ist auch immer falsch gewesen, wenn Menschen ihr
Köpfchen belasten mit Fragen, die sie an mich stellen. Hier müssen Sie
aufnahmefähig sein, um das Gute, Göttliche zu empfangen.
Denn es ist unmöglich; gehen Sie nur von praktischen Beispielen aus.
Nehmen Sie eine Schale, die gefüllt ist, gleich womit, meinetwegen mit
Obst, das tagelang steht, das heißt gestanden hat, und keiner sich
darum gekümmert, und keiner wusste dies zu behandeln, und es ist
schlecht geworden. Sie können dieses Obst nicht mehr genießen. Und da
kommt jetzt jemand und will Ihnen neues, gesundes Obst geben. Da wäre
es eine große Dummheit, wenn man das gute, neue, das gesunde Obst auf
dieses Schlechte legen würde. Denn dies Gute würde auch in denselben
Zustand übergehen wie das Schlechte schon ist. Wenn Sie das gesunde
Obst haben wollen, so müssen Sie doch erst das Schlechte, das
Ungesunde, das nicht mehr Genießbare beiseite schütten. Aber nicht nur
das alleine, sondern diese Obstschale als solche auch säubern, um dann
das Gesunde zu empfangen. Vergleichen Sie diese – die Schale – mit
ihrem Körper und das Obst mit Ihren kranken Organen, und das Gesunde
ist das, was Sie sich erhoffen. Aber es ist unmöglich, wenn Sie das
Schlechte nicht abwerfen können. Nicht abwerfen können heißt in diesem
Falle, wenn Sie sich mit Ihrer Krankheit beschäftigen!
Wenn ich sage, dass Ihre Leiden seelisch bedingt sind, dann entspricht es auch den Tatsachen.
Nicht, dass ich mich nur allein behaupten will. Nein, ich habe bereits
mit vielen Menschen – Menschen der Wissenschaft, der Medizin – mich
darüber unterhalten können, indem ich ihnen den Standpunkt klar machte,
und es konnte keiner von diesen mir etwas hier widerlegen, dass es
nicht den Tatsachen entspricht. Ich könnte Ihnen hier an Ort und Stelle
das auch beweisen, dass es so ist, dass Sie Ihr Leiden gedanklich, das
heißt seelisch festhalten können. Und deswegen ist es die
Grundbedingung, Ihr Leiden mal einen Moment zu vergessen, das
abzuschütteln und zu sagen:
“Nein, ich bin nicht hergekommen, um das festzuhalten, sondern um es loszuwerden. – Ja und
was soll ich jetzt hier tun?“
Das Neue, die Gesundheit empfangen, die Stromwelle, die göttliche Welle
in sich aufnehmen, sie nicht stören. Die können Sie stören, wenn Sie
sich geistig mit Ihrer Krankheit beschäftigen und immer wieder auf Ihr
Leiden oder die Schmerzstelle sich zurückversetzen oder gar in Zweifel
übergehen. Ich möchte nur einen Fall herausgreifen, wie mir vor wenigen
Tagen eine junge Frau aus Kiel die Mitteilung gemacht hat von einem
jungen Mann, mit dem ich im vergangenen Jahr in Schleswig zusammentraf,
und zwar saß dieser junge Mensch damals in einem Rollstuhl. Meine Worte
waren: „So geht es nicht weiter. Wir müssen laufen, und Sie lassen sich
herumfahren. Warum soll es Ihnen besser gehen wie uns?“
Er hatte diese Scherzworte verstanden. So war es ja nun nicht gemeint.
Soweit mir bekannt, hatte dieser junge Mensch nur eine
Querschnittlähmung; also er konnte nicht mehr gehen. Und wenige Minuten
darauf ist er aufgestanden und hat den Rollstuhl verlassen. Erst noch
mit Krücken, die er daneben liegen hatte, und da habe ich zu ihm
gesagt: „Damit sind Sie ja nicht auf die Welt gekommen. Ich gehe ja
auch ohne Krücke, das heißt einmal musste ich auch damit gehen, aber
nicht lange“.
Darauf warf er sie fort, und wenige Tage darauf wurde er von dieser
Frau und ihrer Mutter gesehen, wie er einen Berg bestieg ohne Krücken.
Sein behandelnder Arzt, der auf mich auch nicht gut zu sprechen war,
ist auch ein Anderer geworden und hat jetzt auch den sehnlichsten
Wunsch geäußert, auch noch andere Ärzte, dass ich ihn auch mal besuchen
soll. Ich freue mich, wenn es hier und dort immer noch Menschen gibt,
die für dieses gute Werk mitarbeiten wollen. Diese Heilung ist auch ein
Jahr her, und der Mensch ist heute nach wie vor bei bester Gesundheit.
Diese Menschen haben diesen ehemaligen Kranken noch besucht in seiner
Wohnung, und da hat er die Krücken – wie ich sagte – über Kreuz gehängt
und ein Schleifchen daran gebunden.
So wie bei diesem leichten Fall oder auch schweren – ich will mal dumm
sein –, wo es dem Menschen sonst nicht möglich gewesen war, mit eigenen
Beinen gehen zu können, jetzt geht er wieder. Und es kann auch kein
Mensch bestreiten: Als ich vergangenes Jahr von Herford aus an die
Weltöffentlichkeit gezerrt wurde, dass viele Heilungssuchende ihre
Gesundheit wieder gefunden haben.
Fragen Sie bitte einen von diesen, ob er mir hat einen Pfennig dafür
geben müssen, noch dass ich von Geld gesprochen habe. Es lässt sich
nicht mehr bestreiten; man kann mich nicht mehr wegradieren. Man kann
nicht mehr sagen: „Das ist nicht wahr“. Denn wenn ich Ihnen sage: Ich
hätte schon meine Daseinsberechtigung, wenn ich im Jahr nur einen
Menschen tatsächlich geheilt hätte, nur einen!
Ich habe jetzt wenigstens die Gelegenheit, diesen Dingen nachzugehen,
das heißt Menschen festzustellen, die schon ein Jahr und noch mehr
zurück wieder ihre Gesundheit erhalten haben und sich heute noch in
bester Gesundheit befinden.
Wenn man gesagt hat: „Die Frau Franz ist wohl gesund geworden, wie sie
in diesem Rummel gestanden hat. Aber es hat nicht lange angehalten“.
Das ist nicht meine Schuld; denn mein Wille und mein Weg sieht anders
aus. Hier ist der beste Beweis, dass der Satan am Werk ist und nichts
unversucht lässt, den Menschen das Gute und Göttliche wieder
abzuziehen. Und wenn ich Ihnen das sage, dass es stimmt, dass der
Satan, solange er besteht, nichts unversucht gelassen hat, noch etwas
unversucht lässt, das Gute, das Göttliche immer wieder zu zerstören.
Denken Sie bitte selbst über all diese Dinge mehr und mehr nach, dass
es Menschen gibt, die die Zerstörungswut haben und ihren Mitmenschen
nicht das gesunde Auge im Kopf gönnen. Im Gegenteil. Sie wagen es immer
noch zu sagen; „Dass es der Frau Meyer so geht, das schadet nichts. Das
ist eine Strafe Gottes“. Ich kann zu diesem nur „Pfui Teufel“ sagen,
dass man hier den Herrgott mit derartigem beschmutzt und überhaupt in
falsches Licht stellt. Denn wer gut ist, wie auch hier der Herrgott,
der nur Gutes tut, gibt Menschen nicht etwas Schlechtes mit auf den
Weg. Denn dazu haben wir ja den Satan noch; den Satan, der Platz
gefunden hat in einzelnen Menschenleibern. Man sagt ja auch als Mensch:
„Das ist der wahrhaftige Satan, das ist ein schlechter Mensch“. Und von
diesem schlechten Menschen können Sie nicht erwarten, dass er etwas
Gutes tun soll. Und wenn, so macht er eine gute Miene zum bösen Spiel.
Er täuscht, er blendet Sie und tut, als ob er Gutes tun will. In
Wirklichkeit will er Sie nur in die Falle locken.
Da greife ich wieder kurz zurück: Genauso hat man den Menschen nach und
nach vom wahren göttlichen Weg abgezogen. Nennen Sie mir einen
Menschen, der schlecht ist, und schon mal etwas Gutes getan hat. Diese
schlechten Menschen sind ja auch der Führung eines Staates und ihren
Nebenorganen, der Polizei bekannt, dass es immer wieder dieselben sind,
die Schlechtes tun und dafür ihre Strafe von menschlicher Seite
erhalten. Dass das zu Recht besteht ist klar. Aber man kann doch einen
Menschen, der nur Gutes tun will, nicht auch bestrafen. Oder wenn es
Menschen unverständlich ist, dann kann man nicht so ohne Weiteres so
unüberzeugt darüber hinweggehen und sagen: „Was der da will, das ist ja
Quatsch. Der muss bestraft werden“. Die Mutter wird ja auch ihr Kind
nicht strafen, wenn es Gutes tut. Oder würden Sie es tun?
Würden Sie Ihrem Angehörigen etwas Schlechtes tun oder etwas Schlechtes
sagen, wenn er Gutes an Ihnen tut? Aber wenn er Böses tut, was dann?
Ja, auch das will ich noch sagen. Auch hier will ich nichts unversucht
lassen, die Menschen, die sich auf dem schlechten Weg befunden haben,
wieder auf den guten Weg zu führen und sagen: „Halt! Was Du bisher
getan hast war falsch, das war nicht gut. Und liebe Deinen Nächsten
mehr wie Dich selbst!“
Ordnung muss sein. Aber so auch hier. Es wäre ja auch wieder für die
Polizei, für den ganzen Staatsapparat leichter, wenn die Menschen mit
einem Mal oder so nach und nach nur Gutes tun würden. Dann würde auch
keiner mehr die Befürchtung haben, dass es zu irgend etwas Schlechtes
ausartet. Der Mensch würde auch nicht mehr die Befürchtung haben, was
das heißt, Krieg führen. Auch hier das Letzte, das eine Wörtchen
„Krieg“, dass Menschen heute schon wie ein Wrack darniederliegen, indem
sie sagen: „Nun hat man gearbeitet, man hat geschafft, und nun soll
alles wieder vernichtet werden“. Und wenn ich gesagt habe: „Wo denken
Sie hin, ist der Krieg schon da? Warum machen Sie sich heute schon
darum Sorgen? Abwarten, noch ist nichts da. Und wenn die Vorbereitungen
vielleicht getroffen werden, damit ist noch nicht gesagt, dass der
Krieg schon vor der Tür steht und der Mensch sich schon Sorgen machen
soll“.
Ich möchte Ihnen die Menschen aufzählen, wie sie heute schon kopflos
geworden sind. Krieg! Da möchte ich Sie auch alle bitten: Wenn Sie
Menschen antreffen, die sich schon für später Sorgen machen, bitte die
Sorge abzunehmen und zu sagen, ob er damit etwas ändern kann oder
nicht. Ich kann es sehr gut verstehen, dass Menschen manchmal in eine
Unruhe versetzt werden, dass sie plötzlich unruhig werden und wissen
nicht, woher es kommt. Da würde ich Sie bitten: Schauen Sie doch mal
nach links, und schauen Sie nach rechts, oder sehen Sie sich den
Menschen an, der in Ihrer Nähe ist, und beobachten Sie diesen noch
einmal. Denn Sie können nicht jeden Menschen ausstehen. Es gibt
Menschen, die Menschen nicht ausstehen können, und das sind schlechte
Menschen. Diese Schlechten haben schlechte Ausstrahlungen, und die
wirken auf die Guten sofort ein. Und in diesem Moment ist es das, was
Sie in Unruhe versetzt. Beobachten Sie dies einmal genau, dann werden
Sie auch dahinter kommen und werden sagen, wie Sie auch schon gesagt
haben: „Ich kann weder den, noch den ausstehen, aber den Einen eher wie
den Anderen. Aber den, nein, den will ich in meinem Haus nicht mehr
sehen. Mit dem will ich auch nicht mehr in Berührung kommen“. Und das
sind Menschen, die eine schlechte Ausstrahlung haben.
Nehmen Sie doch bitte mal an, um dieses zu überprüfen, ein Gefäß,
nennen wir es einen Eimer mit klarem Wasser und eines mit schlechtem
Wasser. Halten Sie die Nase darüber oder nicht; so werden Sie doch
feststellen, dass eines von diesen schlecht ist, und dieses Schlechte
einen schlechten Geruch abgibt, dass Ihnen selbst dabei schlecht werden
kann. Selbst das schlechte Wasser macht Menschen schon krank. Was
sollte wohl jetzt noch sein, oder wie ist es überhaupt, wenn jetzt ein
schlechter Mensch in Ihrer Nähe ist?
Unter diesen Menschen gibt es verschiedene Gerüche, verschiedene
Ausstrahlungen, worauf Sie mehr oder weniger geachtet haben. Ich weiß
nicht, ob Sie sich als reiner Mensch wohlfühlen, wenn um Sie und an
Ihrem Körper Dreck und Speck hängt. Wenn das eine üble Ausstrahlung
hat, ob Sie sich noch Ihres Lebens erfreuen können, ob Sie sich
überhaupt wohlfühlen? Das glaube ich nicht! Sie würden den Appetit an
alles verlieren, auch am Essen, nicht mal schlafen könnten Sie da. Also
muss man für eine Ordnung – eine Sauberkeit – schon sorgen. Der Mensch
hat bisher nur an ein sauberes Leben gedacht und glaubte, ein sauberes
Leben führen zu können, wenn er alles um sich, das heißt seinen
Wohnbereich sauber hält, seine Kleidung, seine Wäsche und seinen
äußeren Körper.
An sein Inneres und an seinen geistigen Körper hat er noch nicht
gedacht. Das hat er anderen überlassen. Und wenn der Mensch äußerlich
sauber und gesund ist und innerlich dreckig und krank ist, wenn er
schlecht ist, so kann man auch von diesem keine gute Ausstrahlung
erwarten. Es gibt ja auch unter diesen Krankheiten, die ansteckend
sind, sogar sehr ansteckende, dass ein Mensch den anderen anstecken
kann mit seiner Krankheit.
Nehmen Sie es bitte aus dem praktischen Leben, wie ich wieder sage:
„Eine Kartoffel“. Nehmen Sie diese eine Kartoffel, die schlecht und
krank ist, und wenn sie nur angefault ist, legen sie diese unter gute
Kartoffeln; so mitten drin. Was geschieht, wenn Sie diese kranke, diese
angefaulte Kartoffel nicht sofort entfernen? Einmal greift die Fäulnis
weiter um sich, indem die ganze Kartoffel verfault, und alle, die
daneben liegen, werden angesteckt und fangen auch an zu faulen. Und so
greift das immer weiter und weiter um sich, wenn man sich nicht die
Arbeit und Mühe macht, diese Kranken herauszuziehen, dann verfaulen sie
alle. Es kostet schon einen Haufen Arbeit und Mühe. Man verschleudert
auch etwas Zeit. Aber diese Zeit, diese Arbeit und diese Mühe braucht
man nicht zu scheuen; denn das gehört zum menschlichen Leben.
Und nicht anders sieht es aus, wenn in einer Familie von mehr oder
weniger Köpfen einer krank ist, dass dieser eine Kranke die ganze
Familie mit krank macht. Er steckt sie an, sowohl einmal eine
körperliche Ansteckung, wie das andere Mal eine seelische Ansteckung,
indem der eine Kranke immer klagt und wehleidig ist, sich gehen lässt
und seinen Mitmenschen den Lebensmut, die Lebenskraft nimmt. Also muss
hier der gesunde Mensch oder mehrere, wenn sie da sind, sich für den
einen Kranken einsetzen, ihn mehr und mehr noch bemitleiden, statt ihn
aufzurichten. Hier war einer krank, und jetzt sind alle krank. Wenn
auch der Eine und der Andere aus diesen Familienmitgliedern sich noch
bewegen kann, so ist er aber auch krank geworden und hat eine derart
seelische Belastung, dass er durch diese auch innerlich wie ein Wrack
werden kann.
Kurz gesagt: Durch seine Aufopferung verliert er den Appetit an so
manchem, am Essen, am Trinken. Er findet keine Ruhe mehr, schafft dafür
mehr, weil er schaffen muss, um diesem kranken Mitmenschen zu helfen,
wozu er aber nicht in der Lage ist. Folglich werden dabei sämtliche
Organe, ob die inneren oder äußeren Organe, in Mitleidenschaft gezogen,
und über kurz oder lang zählt er nicht mehr zu den gesunden Menschen,
sondern man kann ihn schon zu den Kranken zählen. Und das sieht bei
diesen Menschen so aus, wie wenn Sie sich einen Baum vor Augen führen,
wo die Rinde gesund ist und der Stamm schon ausgefault. Hier bewundern
Sie noch den Baum, und ein kleiner Windstoß, der ihn bewegt, bringt ihn
zu Fall. Dann ist es ein Baum, ein guter, schöner, ein hübscher,
vielleicht auch ein blühender Baum gewesen. Also bitte in Zukunft nicht
nur auf das Äußere zu sehen, sondern auf das Innere, die Organe und das
Seelische.
An dieses haben bisher Menschen mehr oder weniger gedacht. Wie der
Mensch überhaupt zu verlocken ist, beweist uns schon der kleine Fritz,
indem er von seinem Papa verlangte am Christfest, dass er ihm die
vergoldete Nuss geben sollte. Ihm war nicht um den guten Kern, sondern
ihm war um das Äußere zu tun, um das Schöne. Aber wie ich zuvor schon
sagte, an die geistige – an die seelische – Nahrung müssen wir Menschen
auch denken, um wieder Menschen zu werden. Wenn wir uns da nicht zu
helfen wissen, dann sind wir auch über kurz oder lang verloren.
Es ist Ihnen auch nicht unbekannt, wenn Sie oder einer Ihrer bekannten
oder verwandten Kranken mal zu einem Arzt gegangen sind und dieser
Kranke diesem Arzt kein Vertrauen entgegenbrachte. Wenn er ein guter
Arzt war, den man auch Seelenarzt nennen kann, dass er da schon im
Voraus sagte: „Da wird nichts“. Und da wurde auch nichts. Und wenn wir
Menschen nicht das gegenseitige Vertrauen haben können, so beschneiden
wir uns ja auch das Leben selbst. Das Vertrauen vor allen Dingen muss
wieder hergestellt werden. Denn wenn Sie als angekränkelter Mensch kein
gutes Familienleben haben, mögen Sie sein, wo Sie wollen. Wenn Sie mal
irgendwohin zur Erholung gegangen und denken kurz vor Ihren
Abfahrtstagen an zu Hause, wo es nicht so rosig ist, dann fallen Sie
wieder in Ihr altes seelisches Leiden zurück. Das ist auch logisch. Wie
schön es doch aber wäre, wenn man ein gutes Zuhause haben könnte, das
heißt, wenn alle Angehörigen untereinander Hand in Hand arbeiteten.
Statt Einer dem Anderen das Leben schwer macht, es leicht macht. Ihm
nicht nur schlechte Geschichten erzählen, sondern im Gegenteil ihn
seelisch aufrichten. So wird dieser Mensch sich dann auf dem
Hoffnungswege befinden und sagen: „Jeder will, dass ich gesund werde.
Es wird schon werden. Ich habe Vertrauen“. Auch hier kann ich genügend
Beweise stellen, dass – wenn die Umgebung des einzelnen Kranken nicht
einwandfrei war oder wenn diesen Menschen das schon in Fleisch und Blut
übergegangen war, sich nur bemitleiden zu lassen – man ihm dann auch
nicht helfen kann, ihn auch nicht auf den guten, den gesunden Weg
bringen kann.
Also deshalb nicht die Frage stellen, was ich heilen kann, sondern wen
ich heilen kann. Und ich will den Menschen zu einer Heilung verhelfen,
indem ich ihm den guten – wie es nur der göttliche Weg sein kann –
zeige.
Sie können ja nicht mehr leuchten! Sie können ja nicht mehr leben! Denn
Sie haben die Verbindung zum göttlichen Werk verloren gehabt. Ich
selbst will sie nur wieder herstellen, will Ihnen diesen guten, den
göttlichen Weg zeigen, worauf Sie auch angewiesen sind, um sich dann
als Mensch behaupten und beweisen zu können. Mehr will ich nicht. Ich
stehe ja nicht vor den Menschen, um vielleicht groß zu tun und zu
prahlen und mich vielleicht nur als Einzigen herauszustellen und zu
sagen: „Nur mir ist es möglich, jawohl möglich gewesen und wird auch
immer sein!“. Und es wird auch mehreren Menschen möglich sein, wenn sie
den Anschluss zu mir finden und mich hierin unterstützen. Wie ich
dieses auch bereits schon vielfach unter Beweis gestellt habe. Aber es
würde zu weit greifen, und es wäre auch verfrüht, darüber zu sprechen,
denn die Beweise sind zur genüge da. Und ich stehe ja nicht vor Ihnen
hier, um Ihnen einen Quatsch zu erzählen.
Wer mich nicht verstanden hat, den würde ich bitten, sich zu melden.
wenn er sagen würde: „Ich spreche unverständlich und das leuchtet mir
nicht ein“. Ich erlaube mir es einmal, diese Frage zu stellen und bitte
Sie, mir mal eine Antwort zu geben, das heißt das zu sagen, dass es für
Sie unverständlich ist oder dass es Quatsch ist.
Also meldet sich keiner. Es ist nun eben einmal so: Wem der Herrgott
gab ein Amt, dem gab er auch den Verstand. Und es ist nun eben einmal
so: Wenn keiner bisher darauf gekommen ist und einer es weiß, so ist er
verpflichtet, es seinem Mitmenschen mitzuteilen, ihm das zu sagen, ihn
auch auf den Weg zu führen, den er für richtig hält. Und wem es nicht
passt, diesen Weg einzuschlagen, der braucht ja nicht zu kommen, der
bleibt eben zu Hause. Denn ich selbst habe ja bis zum heutigen Tage
noch keinen Menschen gerufen, obwohl Hunderttausende von
heilungssuchenden, kranken Menschen überhaupt nur geschrieben haben,
mich gebeten haben, ich möge ihnen eine Antwort geben. Ich habe es
nicht fertig bekommen, denn ich kam ja einmal gar nicht dazu, und auf
der anderen Seite hat man mir auch nicht die Mittel zur Verfügung
gestellt, weil auch hier wieder satanische Menschen am Werk waren, die
hieraus nur ein Geschäft schlagen wollten und sich diesem angenommen.
Das heißt, wo Menschen vielleicht ihren letzten Groschen mit in dieses
Bittbriefklein gesteckt, dass sich diese Menschen das angeeignet haben.
Indem sie mit Wörtern betonten, sie wollten hier Gutes tun, sie wollten
mir den Weg freimachen zu den Kranken oder umgekehrt. Bisher ist nichts
von all diesem geschehen.
Aber ich brauche den Kranken ja nicht zu rufen, weder in Deutschland
oder gar aus dem Ausland, das heißt von unseren Nachbarn. „Ausland“
klingt mir so komisch, als wenn die Menschen keine Menschen sind. Jeder
Mensch liebt sein Land, seinen Garten, seine Bekleidung, sein
Besitztum. Aber deswegen darf auch hier der Neid nicht so groß werden,
indem sich Menschen vielleicht erdreisten zu sagen: „Nur wir Deutsche“.
Genauso kann der Russe sagen: „Nur wir Russen…“ und der Engländer: „Nur
wir Engländer sind Menschen“ oder der Amerikaner: „Nur wir sind
Menschen“. Nein, das wäre falsch. Menschen sind sie alle; nur mit dem
Unterschied, dass diese Erde so aufgeteilt ist, dass einer sie als
Mensch nicht beherrschen kann, so aufgeteilt, dass man Länder hat, wie
hier, Deutschland ist ein kleines Fleckchen Erde. Aber je kleiner der
Mensch, je kleiner das Land, desto größer der Mund; Eines muss groß
sein. Es muss immer so bleiben und so sein, wie es richtig ist. Man
muss alles überprüfen, nichts unversucht lassen zu überprüfen, und nie
unsere Mitmenschen aus den Nachbarstaaten vielleicht beiseite drängen.
Denn ich selbst habe noch keinen Menschen gefragt, welcher Religion er
angehört, noch habe ich ihn gefragt, welcher Nation er angehört. Mir
war und ist und wird immer jeder Mensch gleich bleiben. Ich frage
nicht, ob arm oder reich, mir ist jeder Mensch gleich. Ich sage nach
wie vor: „Deswegen brauche ich nicht zu rufen, sie werden genommen wie
sie kommen“. Wo wollte ich wohl die Zeit aufbringen, wenn ich Menschen
noch rufen würde, nein!
Wenn ich nur von zu Hause gehe, und ob Sie mir persönlich bekannt sind
oder nicht, ich brauche Ihnen nur einen guten Tag zu wünschen, dann
geschieht schon das, was geschehen soll, dass Menschen sagen: „Ich habe
keine Schmerzen mehr, ich kann ja gehen, ich kann ja sehen“ und so
weiter. Das ist ja klar, dass Menschen ein gutes und ein ruhiges Gefühl
bekommen müssen. Ich will mich deshalb nicht loben. Aber wenn ein guter
Mensch in Ihrer Nähe ist, der nur Gutes zu tun beabsichtigt und dieses,
wie er es zustande gebracht hat, auch weiter bringen wird. Ich bin auch
mal so ganz wenig auf Widerstand gestoßen; das heißt, dass Menschen so
manchmal mich von der Seite anmeckerten. Aber da waren sie angetrunken
oder vielleicht sogar betrunken; also nicht mehr klar bei Verstand und
welche, die überhaupt nicht mehr zurechnungsfähig waren. Aber das sind
ganz wenige, das ist nicht der Rede wert; das gibt es immer.
Es ist aber vorgestern vorgekommen, dass man ein Grüppchen von Menschen
abgestellt hat, um diese Heilungssuchenden – vielleicht gar Herrn E. –
oder mein kleines Persönchen in Unruhe zu versetzen. Es waren
ausgesprochene Stänker; es waren sogar bestellte Elemente, die sich
verlocken ließen von diesem satanischen Geld.
So gibt es auch Menschen, die nichts unversucht lassen, aus allem ein
Geschäft zu schlagen. Schauen Sie bitte weiter ins Leben hinein, was
Menschen nicht unversucht lassen, um aus jedem Dreck ein Geschäft zu
machen. Und das bedeutet Gefahr für alle Menschen. Ich nenne diese
Menschen, die sich auf diesem Wege befinden, Gangster. Da werde ich
nicht nur viel zu sagen, sondern auch viel zu schreiben haben, wie
diese Menschen gefördert wurden und wie diese Menschen nichts
unversucht lassen, aus jedem Dreck ein Geschäft zu machen. Es ist Ihnen
nicht unbekannt. Sie sagen es auch des öfteren: Das
ist ein unverschämter Mensch. Erst will er einen nur sehen, dann will
er den kleinen Finger, dann nimmt er die ganze Hand und mit dem den
ganzen Menschen. Und das ist
logisch, dass solche Menschen am Werk sind, die nichts unversucht
lassen, den Frieden auf dieser Erde zu stören. Dass Sie dann ein
ruhiges, gesundes und glückliches Leben führen können, das ist dann
unmöglich.
Ich hoffe, dass Sie mich hier mit meinen kurzen Ausführungen verstanden
haben. Und jetzt müssen Sie das Ihrige dazu tun. Nicht dass ich Sie
verblüffen will, wenn ich sage: Ich bekomme das immer wieder nach und
nach bestätigt, wenn ich diesen alten Krankheitsfällen nachgehe, wo
Menschen wieder gesund geworden sind. Wenn ich frage: „Was haben Sie,
als Sie dort unter diesen Menschenmassen erschienen sind, empfunden?“
So bestätigt einer wie der andere immer dasselbe, was auch richtig ist.
Er wusste, wonach er gekommen war und hat auch das erhalten, was er
sich erhofft hatte. es hat auch Einzelne gegeben, die es nicht erhalten
haben. Sie waren neugierig, haben sich mit ganz anderen Dingen
beschäftigt, die nicht dahin gehören. genauso ist es unschön, wenn Sie
sich in der Kirche befinden, dass Sie an Geschäfte denken oder nach
rechts und links schauen, was der eine und der andere Mensch an hat
oder dass Sie ihn gar noch betratschen.
Jeder Mensch hat mit sich selbst zu tun und soll sich nicht um Andere
kümmern. Aber wenn er sich kümmert, dann soll er sich so kümmern, dass
er diesem Menschen mit Rat und Tat zur Seite steht, ihm hilft. Das ist
schöner, besser, ist richtig.
Da war neulich im Goethesaal eine Dame mit ihrem Mann. Der bekam
Lachkrämpfe. Er hatte nichts verspürt! Und jetzt geht es laufend
weiter, indem er eine totale Wärme im ganzen Körper verspürt, indem er
ein Kribbeln hat; Schmerzen, die er noch nie hatte. Die Frau konnte es
noch nicht richtig verstehen. Ich sagte: „Lassen Sie Ihren Mann zu
Hause“. Sie hatte ja Jahre genug sich mit ihrem Mann plagen müssen.
Dass so eine Frau kopflos ist, ist klar.
Und so muss man diesen Menschen nach und nach etwas mehr mit auf den
Weg geben, damit sie wissen, was vor sich geht. Sie bat um Fernheilung.
Dem Mann ist ja schon so viel mit auf den Weg gegeben. Er hat so viel
Strom in sich aufgenommen. Er hat den Anschluss, um diese Heilwelle
laufend zu empfangen, wie die Glühbirne laufend ihren Strom erhält.
Aber was soll ich Ihnen von allen diesen Dingen mehr und mehr erzählen?
Das ist unwichtig. Wichtig ist das, dass Sie überhaupt wissen, wie Sie
sich hierin zu verhalten haben.
Und damit Sie mich besser verstehen, möchte
ich nicht verfehlen, Ihnen noch etwas mit auf den Weg zu geben, was
auch für Sie verständlich sein wird: Ich sagte, wenn ich Ihnen vor
ungefähr dreißig Jahren gesagt hätte: Es
gibt so ein Radiogerät; wenn ein Mensch hier in München oder
meinetwegen weiter in Berlin oder irgendwo im Ausland spricht, dass man
ihn über dieses Radiogerät hören kann“, dann Hätten Sie bestimmt
gesagt: „Bei Dir piept es!
Heute ist es für den Menschen eine Selbstverständlichkeit. Aber es ist
noch nicht da gewesen und es ist auch nicht erforderlich, dass Sie Ihr
Radiogerät zum Sender tragen, um von dort aus die Sendewelle zu hören.
Sie bleiben mit ihrem Empfangsgerät schön zu Hause und schalten es zu
Hause ein. Sie können dann vernehmen, was der eine und der andere
Sender sendet. Sie können aber niemals den Sender bestimmen, was er
senden soll. Er sendet sein Programm; für jeden etwas. Und so sende ich
auch mein Programm, wie wenn ich mich als Sender vor Sie stelle, und
Sie sind der Empfänger; auch für jeden etwas. Sie brauchen sich nur
darauf einzustellen. Wie Sie auch Ihr Empfangsgerät auf den einen oder
anderen Sender einschalten, so können Sie die Sendewelle empfangen und
hier genauso,
Und deswegen die Bestätigung laufend von Menschen, die immer wieder
sagen: „Das habe ich nicht gewusst. Zu Hause empfange ich noch besser,
als ich bei ihm war; ist viel, viel stärker“.
Und wenn Sie zur Gesundheit übergehen, dann wird es schwächer und
schwächer.
Wenn das Töpfchen voll ist, können Sie nichts mehr reinfüllen, sonst
läuft es über. Und wenn der Körper voll ist, können Sie nicht mehr
empfangen, sonst würden Sie vielleicht platzen oder gar verbrennen.
Es ist Ihnen auch nicht unbekannt, wie Sie Ihr Rundfunkgerät
einschalten können, aber „entstellt“, das heißt nicht auf einen Sender
eingeschaltet. Sie können dann auch keine Radiowelle empfangen. Dass
Sie sich auf den Sender einschalten müssen, ist klar!
Ich möchte nicht neugierig sein und Sie fragen, aber es sind ja Viele
unter Ihnen, die hier schon Vieles mit auf den Weg gekriegt und
deswegen nicht verzagen sollen, sondern dafür mehr und mehr in sich
hineinhorchen, nachfühlen. Und auch zu Hause oder gleich, wo Sie sich
befinden, mehr empfangen, um Ihre Krankheit zu verlieren. Denn je
weiter Sie gehen, desto besser und fester wird der Weg, desto sicherer
gehen Sie, denn gleich als Sie zur Welt kamen, konnten Sie auch nicht
gehen. Es braucht hier seine Zeit. Gleich wie wenn Sie sagen: „Das ist
ein Apfelbaum, da sind noch keine Äpfel dran“. Dann braucht es seine
Zeit. Und wenn der Apfel dran ist, können Sie ihn auch noch nicht
genießen, müssen Sie warten, bis er reif ist. Also dauert alles so
seine Zeit, wie auch hier.
Ich hoffe, dass Sie mich verstanden haben, dass Sie jetzt erkannt
haben, was mein Wille und mein Weg ist. Wenn Sie selbst diesen Willen
haben und diesen Weg eingeschlagen, den ich Ihnen angezeigt habe, dann
werden auch alle Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Denn Sie können nicht
so leben, ohne am göttlichen Werk angeschlossen zu sein. Denn versuchen
Sie bitte irgendein anderes Lebewesen, sei es auch ein Baum oder ein
Strauch, der Natur zu entziehen, dass es im Zimmer wachsen, blühen und
gedeihen soll, das ist unmöglich.
Sie sind angewiesen als Lebewesen dieser Erde auf das Göttliche, um
überhaupt existieren zu können. Sie sind ein Wesen der Natur, das
heißt, ich schließe mich nicht aus. Im Gegenteil! Und weil Sie darauf
angewiesen sind und nur noch keine Gebrauchsanweisung hatten, so will
ich Sie Ihnen mit diesen, meinen wenigen Worten mit auf den Weg gegeben
haben. Und somit wünsche ich Ihnen für Ihr weiteres Leben alles Gute,
und stellen Sie Ihr eigenes Gerät, Ihr Inneres, auf das eine gute,
göttliche Werk ein.
Ich bitte Sie, nicht gleich Ihre Plätze zu verlassen, im Gegenteil. Ich
würde Sie bitten, noch zu verbleiben. Jetzt erst recht, mehr denn je in
sich hineinzuhorchen, was weiter in und an ihrem Körper geschieht. Denn
wie schön kann man einem Menschen helfen, wie ich mich auch auf dem
besten Weg befinde.
Denken Sie nur mal kurz zurück: Sie kommen in eine Stadt oder in
irgendeine Gegend überhaupt, haben Ihr bestimmtes Ziel und wissen nicht
den Weg. Folglich fragen Sie den ersten besten Menschen, der Ihnen
entgegenkommt, wie Sie dieses Ziel erreichen können. Im anderen Falle
würden sie umherirren. Und es würde lange dauern, ehe Sie Ihr Ziel
erreicht hätten. Aber hier ist es so: Hier steht ja der Wegweiser, der
Ihnen den Weg schon zeigt, sodass Sie sich nie verirren können. Und so
stehe ich auch vor allen Menschen wie ein Wegweiser, wie von
menschlicher Seite ja auch schon viele Wegweiser angebracht sind. Denn
anders wäre es nicht möglich, Sie schnell und sicher zu Ihrem Ziel zu
bringen. Und deswegen muss ich dem Menschen diesen Weg zeigen, den er
zu gehen hat, um schnell zu seinem Ziel zu kommen. Mehr bin ich nicht,
und mehr wollte ich nie sein. Denn ich möchte nicht als Wegweiser von
Menschen behängt werden. Dann würden ja andere Menschen den Weg nicht
mehr finden. Ich muss sie vorüberziehen lassen, indem ich so dastehe
und sage: “Dort ist der Weg!“. Wie hier, wie ich Ihnen diesen Weg in
Worten gezeigt habe, Ich habe Ihnen diesen Weg so gut gedeutet und dass
dieses nur der einzige richtige Weg ist. Und damit ist viel, und damit
ist alles getan.
Wenn ich noch zurückdenke an meine Jugendzeit, da bin ich viel im Walde
gewesen, und ich wusste im Wald so genau Bescheid. Ich wusste, wo es
viel Beeren gab, wo es viel Pilze gab, sodass ich den Menschen, die
Pilze suchen oder Blaubeeren suchen wollten, immer gesagt habe:
Geht dort in das Wäldchen oder dort in den großen Wald“. Ich kann Ihnen
den Weg beschreiben, wo Sie nicht lange zu suchen brauchen und Sie bald
das erreicht haben, was Sie suchen.
Wie hier, so überall auf allen Gebieten, stehe ich jedem Menschen mit
Rat und Tat zur Seite. Und wenn Sie mithelfen wollen, würde es noch
viel, viel schneller zum Ziel führen. Es wäre noch viel, viel leichter
und jeder Mensch wäre viel, viel lebensfroher als zuvor.
Und damit will ich meine Rede als Wegweiser, als kleiner „Mechaniker“
und „Transformator“, für heute – nicht für alle Zeiten nein – für Sie
beenden, indem ich Ihnen nur dieses noch wärmstens empfehle, diesen Weg
einzuschlagen, und dann werden Sie das finden, was Sie suchen; wie hier
in diesem Falle die Gesundheit. Alles Gute!
Ich bitte einen Augenblick um Gehör!
Ich spreche hier gerade mit einem jungen Menschen, der mir gerade
berichtet, dass er im vergangenen Jahr nicht gehen konnte, sondern
wenn, dann an Stöcken. Und sein Vater ist zu den großen
Massenveranstaltungen am Traberhof gekommen. Dort selbst hat er
gebeten, dass sein Sohn zu Hause gesund werden sollte. Und als er nach
Hause kam, hat er seinem Sohn nur ein Stanniolkügelchen mitgebracht.
Und wie mir der junge Mann weiter berichtet, ist ihm da gleich ein
Strom durch den Körper gefahren, und seine Glieder wurden warm, und
heute ist er soweit in der Lage, sich ohne Stöcke fortzubewegen. Dieser
kleine Ohnmachtsanfall war das, dass er wieder dieselbe Reaktion
verspürte, indem ihm dieser Strom wieder durch den Körper fuhr und er
mehr oder weniger in sich zusammenbrach.
„Waren Sie bewusstlos?“ – „Ja, sogar bewusstlos zusammengebrochen!“
Ich wollte vorhin nur nicht sagen: „Es ist schön, dass es so kommt“. Da hätten Sie mich
im Augenblick nicht verstehen können.
Derartige Dinge, so wie sie hier bei dem jungen Menschen aufgetaucht
sind, sind nur zu begrüßen. Denn in Herford, als es dort seinen Anfang
in der Öffentlichkeit nahm, sind am Tage unzählige Menschen oftmals
bewusstlos zusammengebrochen, sodass die Danebenstehenden glaubten, sie
wären tot. Nein! Sie haben nur diesen Strom stark empfunden und die
Wandlung ging in und an ihrem Körper vor. Das ist immer wieder
dasselbe. Wenn es einen Menschen so stark erfasst, dann geht es zur
vollen Gesundung über.
Ich selbst bin nicht in der Lage, den einen oder anderen
Heilungssuchenden gesund zu sprechen. Denn er soll ja empfangen, darf
aber nichts verlangen. Denn ich verlange vom Menschen auch nichts. Ich
will weder Geld, noch gute Worte. Was ich will, ist ihn von seinem
Leiden zu befreien und ihm nur den wahren, göttlichen Weg zu zeigen.
top
Quelle:
FREIE ARBEITSGEMEINSCHAFT BRUNO GRÖNING (Hrsg.): Das Tor zum Weg (Stephanskirchen bei Rosenheim 1969) Nr. Januar; Ostern
aktualisiert: 21.12.2008
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