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Freunde von
Bruno Gröning
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LISL
(CAROLA ROMWALTER)
und
FREDY (ALFRED HOSP) über ihr Leben mit BRUNO GRÖNING Kraft vom Unguten
Lisl Also Fredy's Eltern hatten auch eine Wohnung in München und da sind auch immer sehr viele Leute gekommen. Damals haben wir schon in Oberösterreich gewohnt und wir sind von da aus auch hingefahren, weil wir gewusst haben, Bruno kommt. Und da sind so viele Leute und da hab ich halt gekocht. Die alte Tante und ich, da haben wir gekocht, einen ganzen Topf kräftige Suppe - also es war sehr viel zu tun. Und die Leute sind schon gekommen und da hab ich schon alles hergerichtet gehabt, die Stühle und alles was ich gehabt hab im Haus und Stühle von den Nachbarn geholt und hergerichtet. Der Vater vom Fredy war auch da, der war am Konsulat tätig und war damals stationiert in München. Und da habe ich gesagt er soll schon mal rein gehen damit er Platz hat, sonst kriegt er keinen Platz mehr. Auch die Tante hab ich hinein geschoben zum Sitzen. Da sind Leute gekommen, Behinderte, Asthmakranke, sehr schwer kranke Menschen.
Und da ist eine alte Dame, die gerufen hat, helfen sie mir, ich kann
nicht hoch, mein Hund hat Asthma, mein Hund kann nicht hinauf. Da bin
ich runter gelaufen und hab den Hund genommen und habe ihn gehalten und
sie hab ich gepackt und so sind wir hinauf gegangen in den ersten
Stock. Sie hat gekeucht, ich komm nur wegen meinem Hund. Ich hab gehört
Gröning tut auch Tiere heilen, mir fehlt nichts, ich komm nur wegen
meinem Hund her. Das ist gut, hab ich sie hingesetzt, es war noch ein
Platz frei. Ich war sehr abgehetzt, also ich habe viel zu tun gehabt,
bis ich die Leute alle hinauf geschafft und gehalten hab. Und jetzt,
Bruno ist schon gestanden und ich habe gesagt: Bruno warte, ich bin
gleich da, sofort komme ich. Und wirklich da ist er so gestanden und
hat gewartet. Es waren zwei große Zimmer in einem und da bin ich
hinein, hab ich meine Schürze abgenommen, schnell frisiert und Hände
gewaschen und dann bin ich hineingegangen ins Wohnzimmer. Fredys Vater
ist am Diwan gesessen und hat mir Platz gemacht. Ich bin hinein
gekommen und hab sofort alles abgeschaltet, habe mich gerade
hingesetzt, danke Bruno, dass Du auf mich gewartet hast, dass ich
nichts versäumt hab, und da ist alles von mir abgefallen, die
Müdigkeit, es war also alles weg und da bin ich so gesessen und da
fangt Bruno an zu sprechen und dann sagt er: Da ist eine Frau unter
uns, die hat den ganzen Tag geschafft und vielen Menschen geholfen und
Sie ist rein gekommen, hat alles abgelegt, ist in die Ruhe gegangen,
hat die Hände aufgehalten und ihre Füße hat sie gerade gehalten, also
so wie er es uns gelehrt hat, und sofort alles abgeschaltet und Sie war
ganz hier. Und auf einmal war ich in einer Wolke drin, habe ich mir
gedacht, das stimmt doch auf mich, das sagt er doch zu mir, und dann
fing der Vortrag an, das war doch schön, nicht? Wenn alle Menschen so wären, wenn sie das täten, es würde ihnen gut ergehen. Das konnte ich immer machen, alles abschalten, mich hinsetzen und es ist alles gekommen, viel Kraft und dann war die Gemeinschaft aus und die alte Frau ist dann wieder herunter, hab ich mir gedacht: Oh, die springt jetzt herunter, keuchend habe ich sie hinauf gebracht, und der Hund ist herunter gesprungen und sie ist heruntergegangen. Hab ich gesagt, na wie geht es Ihnen, ja mir geht’s gut, Herr Gröning hat gut gesprochen und so. Sie sind ja geheilt, habe ich gesagt, Sie sind hergekommen kaum dass Sie gehen konnten und ihr Hund, sagt sie, ja tatsächlich, tatsächlich ich bin ja geheilt worden und Sie hatten gar nicht bemerkt dass das Tierchen wieder gesprungen ist. Dann habe ich gesagt, seien sie noch recht lange glücklich mit diesem süßen Kerlchen. Ja, das ist ja mein ein und alles und wegen ihm bin ich ja gekommen, ich weiß nimmer wie der Name war von dem Tierchen, aber solche Erlebnisse habe ich gehabt, nicht? Wegen dem Hund ist sie rauf gekommen und sie und der Hund sind dann geheilt runtergegangen.
Fredy Hosp
Liebe Freunde, ich möchte Sie alle recht herzlich begrüßen und habe
heute ein besonders interessantes Thema, nämlich über die göttliche
Kraft zu sprechen, die der Bruno uns vermittelt hat. Bruno Gröning
hat uns gesagt, der Mensch muss mehr göttliche Energie aufnehmen. Ich
muss ein bisschen ausholen. Wir leben auf dieser Erde nicht nur in einer
Ionosphäre, nicht nur in einer Atmosphäre, sondern auch in einer
Kraftsphäre. Und diese Kraftsphäre hat eine gewisse Schwingung und auch
eine gewisse Feldstärke. Und wie wir wissen, hängt die Aufnahme von
einer Energie nicht nur von der Schwingung ab, sondern auch von der
Feldstärke, wie stark sie vorhanden ist. Und der Mensch braucht diese
Schwingung um zu leben, um der Harmonie in seinem Körper genüge zu tun.
Und ich will nun erzählen, was wir bei Bruno Gröning erlebt haben. Denn er hat ja auch gesagt, die Freunde sollen nicht von mir abhängig sein, sondern Sie sollen soweit kommen, dass Sie aus eigener Kraft, aus eigenem Willen, aus eigener Einstellung das göttliche Feld anzapfen und dadurch die Energie aufnehmen können. Und in einem Buch, das ich jetzt in vier Wochen herausbringen werde, das heißt 'Die große Umkehr' da sagt er ganz deutlich, es wird eine Zeit kommen, wo sich jeder selbst helfen, jeder selbst heilen kann. Und so weit will ich die Freunde bringen. Die 'original große Umkehr' handelt von dem Geschehen am Traberhof im Jahre 1949, wo diese tollen, unvorstellbar großen Wunder geschehen sind. Und ich habe das Glück gehabt, dass ich von damals noch das Original-Buch habe, was wir jetzt vervielfältigen und den Freunden zur Verfügung stellen werden. Übrigens in diesem Buch habe ich eine Widmung: 'Zum Andenken, am 30.7.1950 Bruno Gröning'. Also ist das der Beweis, dass ich schon damals mit Bruno Gröning Kontakt hatte. Ja, meine Freunde, also geht es jetzt darum, dass wir uns frei machen. Und das geht nicht immer so einfach, weil wir können auch nicht sagen, so jetzt schau ich einmal nach, was in meinem Körper vorgeht, was spüre ich oder was spüre ich auch nicht? Wir müssen also ein klein wenig das Ganze variieren, indem wir uns nicht nur auf die Kraft einstellen, sondern indem wir uns eine Vorstellung schaffen, um die unruhigen Gedanken zu beruhigen. Und das kann jeder auf seine Weise tun. Er kann sich eine schöne Blume vorstellen, eine schöne Landschaft oder an eine Erinnerung denken, die ihn glücklich gemacht hat und die ihn heute noch glücklich macht. Meistens aber ist es so, dass wir uns die Kraft innerlich als helles Licht vorstellen können. Und das geht deshalb mit Bruno Gröning vollkommen konform, weil er gesagt hat, manche Freunde spüren die Kraft, manche Freunde riechen die Kraft in Form von Blumenduft, aber es gibt auch Freunde, die die Kraft als Licht sehen. Also es bleibt jedem überlassen, auf welche Weise es ihm gelingt, innerlich ruhig und harmonisch zu sein. Versuchen Sie es nicht, sondern tun Sie es einfach, indem Sie in die Ruhe gehen, indem Sie nicht an irgend etwas denken, indem Sie die Sorgen nicht aufkommen lassen, werden Sie ganz ruhig und auch zuversichtlich. Es ist so wichtig zuversichtlich zu sein, es ist so wichtig, ein Vertrauen zu unseren Herrgott, wie der Bruno gesagt hat, aufzubauen. 'Wer den Herrgott nicht ehrt, ist das Leben nicht wert'. Steht auf einer Widmung von Bruno Gröning drauf. Also er will noch heute die Menschen zu einem tiefen Glauben, zu einem tiefen Vertrauen, zu einer tiefen Zuversicht anleiten, als Grundlage dazu müssen wir üben, meine Freunde, alles was wir tun sollen, alles worin wir eine Meisterschaft erreichen sollen, müssen wir regelmäßig üben, siehe die Sportler, die oft jeden Tag einige Stunden üben oder die Musiker oder die Sänger. Es kommt nichts von alleine. Und daher ist es auch wichtig, die Aufnahme des Guten, die Aufnahme der Kraft, der Energie und des Vertrauens zu üben, meine Freunde, von selbst kommt nichts. Der Mensch hat den freien Willen. Wie der Wille, so der Gedanke, hat der Bruno gesagt, also üben wir die Gedanken in der Harmonie. Üben wir das so, dass wir nicht immer wieder durch irgend etwas die Ruhe verlieren. Achten wir darauf, dass uns nichts in Aufregung versetzt. Egal was da kommt und da sind wir wieder dort, wir können nur dann die Ruhe bewahren, wenn wir ein Gottvertrauen haben, das jenseits der irdischen Schwierigkeiten aufgebaut wird. Wir müssen lernen, uns selbst zu erkennen. Wir müssen lernen, uns selbst anzunehmen, so wie wir sind, aber wir müssen auch lernen zu erkennen, dass wir in Wahrheit göttliche Geschöpfe sind. Und dass wir als göttliche Geschöpfe den Auftrag haben, das Gute in die Tat umzusetzen. Es gibt da eine Stelle in dem Buch, das ich auch wieder neu auflegen werde, 'Kräfte des Geistes', und da steht drinnen, eine Stelle, wo Gott zu den Menschen spricht und da hat er gesagt: 'Hüter der Schöpfung solltet Ihr sein, was habt Ihr getan, Zerstörer meiner Schöpfung seid Ihr geworden, kehret um, bedenket, was Ihr in Wirklichkeit für eine Aufgabe habt, nämlich das Gute zu denken und das Gute auszustrahlen'. Er hat unter anderem auch gesagt, Gedanken sind Kräfte, die man aufnimmt und je öfter man den gleichen Gedanken aufnimmt, um so mehr verstärkt man diesen Gedanken. Also achten wir auf unsere Gedanken, achten wir auf unsere Wünsche, achten wir auf die Luftschlösser, die wir bauen, ob sie gut sind, ob sie in Ordnung sind, ob sie auch anderen Menschen dazu dienen, den Weg zu finden. Je öfter wir einen Gedanken denken, um so mehr Kraft geben wir dieser Idee und so kommt es oft vor, das der Mensch zum Knecht seiner Vorstellungen wird. Dass der Mensch sagt, das kann ich nicht ablegen, das will ich nicht ablegen, das ist das, was mich quält. Und in Wirklichkeit quält uns die Unruhe, quält uns das Unwissen, quält uns die Tatsache, oft nicht den anderen verzeihen zu können. Wie beten wir doch im Vaterunser: 'und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern'. Oft gebetet, hundert mal, tausend mal und noch öfter, aber fragen wir uns doch, können wir wirklich innerlich jenen vergeben, die uns gekränkt haben, die uns in Schwierigkeiten gebracht haben, die uns auch beleidigt haben? Wie oft sagt jemand, nein, das kann ich nicht vergessen, das werde ich nie vergessen, was mir der oder jener angetan hat, und schon schafft er sich negative Gefühle, negative Gedanken, negative Energien, die ihn letztlich selbst belasten, meine Freunde. Es geht letztlich darum, dass wir uns erkennen, dass wir wissen, wo wir Schwierigkeiten haben und wo wir uns ändern sollen und müssen. Wir müssen lernen los zu lassen, wir müssen uns energetisch trennen vom Unguten Wir können nicht immer von dem anderen verlangen, dass er sich ändert, wenn wir selbst an verschiedenen Schwierigkeiten festhalten und nicht davon loskommen. Meine Freunde, ich habe kein leichtes Leben hinter mir, obwohl man denkt, na ja, der ist immer behütet und beschützt, ist nicht so. Ich habe auch Erfahrungen, negative Erfahrungen hinter mir, ich habe Dinge erlebt, die mich lange, lange belastet haben, die mich gekränkt haben, so wie Sie Dinge in sich haben, die Sie heute auch noch nicht vergessen können. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass Bruno Gröning hundertprozentig und tausendprozentig recht hat, wenn er sagt, wir müssen lernen, los zu lassen. Denn erst wenn wir loslassen, können die anderen auch loslassen und wenn wir vergeben und vergessen, dann werden wir so geführt, dass wir mit den anderen nichts mehr zu tun haben. Und wir müssen soweit kommen, meine Freunde, dass wir sagen, das was uns die anderen antun, ist nicht unser Problem. Wir müssen uns also energetisch trennen von dem Unguten, denn solange wir etwas in uns haben, Traurigkeit, etwas Ärger, etwas Ungutes, können wir die göttliche Kraft nicht empfangen. Ungute Gedanken sind Störsender, die uns immer wieder um das Gute, um das Göttliche bringen. Bruno Gröning hat zum Vergleich eine Batterie gebracht, einen Akku, hat er gesagt, sowie er auch im Auto verwendet wird und der Akku braucht einige Zeit, bis er aufgeladen ist. Wenn der Akku nicht aufgeladen ist, kann er keine Leistung abgeben. Und früher hat man ja z. B. und jetzt auch Batterieradios gehabt, und wenn die Batterien entladen sind, kann das Radio den Sender nicht mehr empfangen, dann gibt es nur noch ein Rauschen. Und so hat er jeden Menschen mit einer Batterie verglichen. Und wenn der Mensch zu wenig Energie hat, indem er sich selbst abbaut, indem der Körper abgebaut ist, indem er nichts von Gott weiß und auch nicht an Gott glaubt, dann gleicht er einer entladenen Batterie. Und wenn diese Lebens-Batterie eine gewisse Grundspannung, Grundenergie, heutzutage sagt man Grundvitalität unterschreitet, kann der Mensch von sich aus die gute, die göttliche Kraft nicht mehr empfangen. Und das ist der Grund, meine Freunde, das ist der Urgrund, weshalb wir immer wieder sagen, kommt in die Gemeinschaft. Die Gemeinschaft ist nicht nur dazu da, dass alle einen mehr oder weniger schönen Vortrag hören. Die Gemeinschaft ist vor allem dazu da, dass wir gegenseitig das Kraftfeld soweit aufladen, dass wir gegenseitig in Harmonie schwingen, damit auch jene Freunde, die schwach sind, die energiearm sind, wieder genügend Energie bekommen, um die göttliche Sendung empfangen zu können. Und Bruno Gröning ist soweit gegangen, und ich sehe es vollkommen ein, dass er immer recht gehabt hat, indem er gesagt hat: 'Lassen Sie keine Gemeinschaftsstunde aus. Wer eine Gemeinschaftsstunde auslässt, kann sie nie wieder einholen'. Und das ist der Grund, meine Freunde, das ist der Urgrund, weshalb wir immer wieder sagen, kommt in die Gemeinschaft. Die Gemeinschaft ist nicht nur dazu da, dass alle einen mehr oder weniger schönen Vortrag hören. Die Gemeinschaft ist vor allem dazu da, dass wir gegenseitig das Kraftfeld soweit aufladen, dass wir gegenseitig in Harmonie schwingen, damit auch jene Freunde, die schwach sind, die energiearm sind, wieder genügend Energie bekommen, um die göttliche Sendung empfangen zu können. Und Bruno Gröning ist soweit gegangen, und ich sehe es vollkommen ein, dass er immer recht gehabt hat, indem er gesagt hat: 'Lassen Sie keine Gemeinschaftsstunde aus. Wer eine Gemeinschaftsstunde auslässt, kann sie nie wieder einholen'. Hart gesprochen, aber wenn man weiß, dass eine Gemeinschaftsstunde eine Stunde ist, wo wir gewillt sind, im Guten zu denken, das Gute aufzunehmen, das Gute zu empfangen, so werden wir einsehen und werden alsbald erkennen, dass es nicht um einen Vortrag geht, dass es nicht um eine Erklärung geht, dass es nicht um eine Theorie geht, oder eine Vorstellung, sondern dass es um jeden einzelnen geht, jeder einzelne braucht Hilfe, jeder einzelne braucht die Harmonie mit dem göttlichen Feld. Und so soll man anders denken. Man soll z.B. nicht denken, naja, gehen wir halt wieder einmal hin, werden wir schon schauen, was wir erleben. Wenn man so eine Einstellung hat, so mit Fragezeichen, so macht man sich schon an der göttlichen Liebe schuldig. Denn es ist ja die göttliche Liebe, die wir brauchen, die göttliche Zuneigung, die wir nötig haben, es ist sozusagen die Verbindung mit Gott nötig, damit wir ein glückliches, zufriedenes, harmonisches Leben führen können. Bruno hat so darauf geachtet, seinen Freunden zu sagen, wie wichtig die tägliche, die stündliche, ja sogar die sekündliche Verbindung mit dem Guten ist. Und wenn wir jetzt mit der Batterie ein bisschen weiter gehen, mit dem Vergleich zur Batterie, so ist folgendes: Die Batterie braucht einige Zeit zum Aufladen, zur damaligen Zeit, wie Bruno gelebt hat, hat man noch nicht die starken Ladegeräte gehabt, wie jetzt, eine Batterie musste 24 Stunden am Ladegerät hängen, damit sie wieder die volle Kraft, die volle Energie hat, um eben ein Auto in Betrieb zu halten. Ein Auto mit einer entladenen Batterie rührt keinen 'Muckser'. Man startet, kein 'Muckser', man schaltet Licht ein, alles ist dunkel und so, dem ist ein entladener Mensch vergleichbar. Er sitzt da, teilnahmslos, unglücklich, verzweifelt, weil er keine oder zu wenig Lebensenergie hat. So, jetzt ist also die Batterie aufgeladen, wird ins Auto eingebaut und alles funktioniert wieder tadellos, das Auto erwacht durch die aufgeladene Batterie zu neuer Vitalität, zu neuem Leben, man kann starten, man kann fahren, man kann das Licht einschalten, das Gebläse, die Klimaanlage, alles ist auf einmal wieder da, durch die aufgeladene Batterie, ja, so, jetzt steht die Batterie da und man macht mit einem Schraubenschlüssel Kurzschluss. Sie werden einsehen und werden alsbald erkennen, dass es nicht um einen Vortrag geht, dass es nicht um eine Erklärung geht, dass es nicht um eine Theorie geht, oder eine Vorstellung, sondern dass es um jeden einzelnen geht, jeder einzelne braucht Hilfe, jeder einzelne braucht die Harmonie mit dem göttlichen Feld. Und so soll man anders denken. Man soll z.B. nicht denken, naja, gehen wir halt wieder einmal hin, werden wir schon schauen, was wir erleben. Wenn man so eine Einstellung hat, so mit Fragezeichen, so macht man sich schon an der göttlichen Liebe schuldig. Denn es ist ja die göttliche Liebe, die wir brauchen, die göttliche Zuneigung, die wir nötig haben, es ist sozusagen die Verbindung mit Gott nötig, damit wir ein glückliches, zufriedenes, harmonisches Leben führen können. Bruno hat so darauf geachtet, seinen Freunden zu sagen, wie wichtig die tägliche, die stündliche, ja sogar die sekündliche Verbindung mit dem Guten ist. Und wenn wir jetzt mit der Batterie ein bisschen weiter gehen, mit dem Vergleich zur Batterie, so ist folgendes: Die Batterie braucht einige Zeit zum Aufladen, zur damaligen Zeit, wie Bruno gelebt hat, hat man noch nicht die starken Ladegeräte gehabt, wie jetzt, eine Batterie musste 24 Stunden am Ladegerät hängen, damit sie wieder die volle Kraft, die volle Energie hat, um eben ein Auto in Betrieb zu halten. Ein Auto mit einer entladenen Batterie rührt keinen 'Muckser'. Man startet, kein 'Muckser', man schaltet Licht ein, alles ist dunkel und so, dem ist fast ein entladener Mensch vergleichbar. Er sitzt da, teilnahmslos, unglücklich, verzweifelt, weil er keine oder zu wenig Lebensenergie hat. So, jetzt ist also die Batterie aufgeladen, wird ins Auto eingebaut und alles funktioniert wieder tadellos, das Auto erwacht durch die aufgeladene Batterie zu neuer Vitalität, zu neuem Leben, man kann starten, man kann fahren, man kann das Licht einschalten, das Gebläse, die Klimaanlage, alles ist auf einmal wieder da, durch die aufgeladene Batterie, ja, so, jetzt steht die Batterie da und man macht mit einem Schraubenschlüssel Kurzschluss. Zisch - bumm - der Funken - und die Ladung ist weg. So, übertragen wir das auf einen Menschen, bitte, das ist keine Übertreibung, was ich jetzt sag. Wenn der Mensch sich ärgert, wumm, ist die Batterie entladen, wenn der Mensch traurig ist, weg ist die Energie, wenn der Mensch einen Wutausbruch bekommt, ist er nachher mehr kaputt als wenn er weiß Gott wie lange körperlich gearbeitet hätte. Das ganze Bemühen um Harmonie, das ganze Bemühen um gute Gedanken ist weg, `für die Katz'. Der Bruno hat gesagt, eine einzige geistige, negative Entladung kann den Aufbau von einem ganzen Jahr zunichte machen. So hart sind die geistigen Gesetze, von denen der Mensch bisher keine Ahnung hatte. Bruno Gröning hat gesagt, ich bin nicht gekommen, um den Körper der Menschen zu heilen, nicht nur. Ich bin gekommen, um den Menschen wieder den richtigen Weg, seinen Weg des Lebens und seinen Weg zu Gott aufzuzeigen. Was Bruno Gröning über Fredys Körper und Lebensaufgabe sagte Und noch was, wir müssen endlich lernen, uns als unsterbliche Wesenheiten zu erkennen. Andererseits sollen wir glücklich sein für jeden Tag, wo wir einen Körper besitzen. Wir sollen auch erkennen, dass jede Lage des Lebens für uns selbst gut ist, wenn wir sagen sie ist gut, wenn wir erkennen, dass sie gut ist und wenn wir erkennen, dass wir daraus lernen sollen. Im Grunde genommen war ich und bin ich ein bisserl ein ungeduldiger Mensch, ich möchte halt mehr, als geht. Und ich bin also sozusagen von Gott aus schaumgebremst und was mache ich mit dieser Schaumbremsung? Sie stört mich überhaupt nicht, sie stört mich nicht, weil ich nämlich trotzdem am Computer arbeiten kann und vielleicht gerade deswegen am Computer arbeiten kann und die Lehre, die geistige Lehre von Bruno wirklich weitergeben kann. Er hat gesagt, Gott hat dir diese Aufgabe gegeben. Wenn du diese Aufgabe erfüllst, dann ist es gut, dann wird auch dein Körper wieder ganz in Ordnung kommen. Hat er gesagt, und nachdem alles erfüllt wurde, bis jetzt, was er gesagt hat, kann ich sozusagen das letzte auch nicht anzweifeln. Aber ich muss es Gott überlassen und jeder soll es Gott überlassen, wie sein körperlicher Zustand ist. Nur eines soll man nicht tun, meine Freunde, man soll seinen Körper niemals mit negativen Gedanken belasten. Und man soll niemals mit dem, was unser Leben ist, unzufrieden oder traurig sein, niemals. Denn Bruno Gröning hat gesagt, ein Körper ist Gnade Gottes. Und er hat zu mir gesagt, damals, wo ich noch in einem sehr, sehr schwierigen Zustand war, auch dein Körper in diesem schweren Zustand ist Gnade Gottes. Heute weiß ich warum und ich kann nur den Freunden anraten, man kann immer nur raten, man kann niemanden zwingen, jeder hat den freien Willen, dass sie aus ihrer Situation das Beste machen. Und ich kann auch anraten, dass jeder in der Früh, wenn er aufwacht, sich auf den Tag freut, dass er nicht sagt, mein Gott, was wird heut wieder für ein 'Topfen' sein. Nein, meine Freunde, ich freue mich jeden Tag auf das neue Leben, Leben ist Gott, Zeit ist Gott, das muss man einmal begreifen und das haben wir von Bruno Gröning, das hat er zu uns gesagt. Das Leben ist Gott, Zeit ist Gott und die Gnade ist, dass wir in einem Körper leben können. Wozu brauchen wir einen Körper als Geistwesen? Wir brauchen einen Körper, um aus den verschiedensten Situationen die Lehre zu ziehen. Wir brauchen einen Körper, um anhand der Wirkung, der Auswirkung unserer Gedanken und Gefühle zu lernen, was das für Energien sind, sowohl gute Energien als auch negative Energien. Wer hat nicht schon infolge einer schwierigen Situation angefangen zu grübeln, im Kreis herum zu denken, vielleicht eine ganze Nacht, vielleicht sogar mehrere Nächte? Na was war, man war mehr kaputt, als wenn man Holz gehackt hätte. Weil man den Körper belastet mit Gedanken. Und diese Belastung von negativen Gedanken im Körper kann zu schwersten Störungen führen. Psychosomatische Leiden sind ja bekannt. Aber jetzt sage ich folgendes: Wenn Gefühle und Gedanken negative Auswirkungen haben, weil wir negativ gedacht haben, weil wir negativ gefühlt haben, weil wir negativ dem Leben gegenüber eingestellt waren, um wie viel mehr Energie, um wie viel mehr positive Kraft können wir aus dem Guten, aus der Zufriedenheit, aus dem inneren Glück schöpfen! Kurz ein Beispiel: Ich wurde als gesunder Mensch geboren, als gesundes Baby, sagen wir einmal so und die Hebamme hat mich durch Unachtsamkeit, ich bin ihr ausgerutscht und mit dem Hinterkopf aufs Waschbecken geflogen. Eine Sekunde der Unachtsamkeit und ein ganzes Leben im Rollstuhl. Also, auch das kann man sagen, ist homöopathisch, durch ein homöopathisches Versagen in der Zeit, habe ich dieses Schicksal bekommen. Aber jetzt noch was, interessanter Weise hat der Bruno gesagt, diese Frau war zwar im bösen Willen, sie hat zwar dieses Leben nicht beachtet, sie hat das Leben missachtet, sie hat ein neugeborenes Baby als Stück Fleisch betrachtet, hat der Bruno wortwörtlich gesagt. Aber sie war auch Werkzeug, sie war Werkzeug, damit Du diesen Körper bekommst um mit ihm zu lernen, um mit ihm geistig frei zu werden, frei zu sein, also darfst du dieser Frau nie böse sein - man bedenke. Ich war ihr nie böse, seit der Bruno das gesagt hat, habe ich gedacht, das ist ihr Problem, sie war Werkzeug und ich hab das angenommen, das Schicksal und trachte bis heute, das Beste daraus zu machen. Möglicherweise sind das Dinge, extrem. Aber es gibt auch viel kleinere Ursachen und Wirkungen. Es kommt nur darauf an, dass wir es annehmen und das Beste daraus machen. Das Leben ist eine Straße mit Abzweigungen Ich sehe immer das Leben als Straße, mit Gabelungen, mit Abzweigungen und jetzt kommt es drauf an, wenn wir zu einer Abzweigung kommen, dass wir die richtige Seite der Abzweigung nehmen, dass wir fühlen, welche ist richtig, was muss ich tun, nicht um das körperliche Leben, sozusagen zu verbessern, sondern um als Geistwesen vor dem unendlichen Geist Gottes bestehen zu können, das muss man überlegen. Wenn man etwas tut, wenn man sich für etwas entscheidet und es ist rein persönlicher Natur, so ist das eine Entscheidung im Karma, im Gesetz von Ursache und Wirkung. Wenn man aber etwas tut, sich für etwas entscheidet, um anderen Menschen helfen zu können, um andere Menschen aufzuklären, um anderen Menschen den Weg zu zeigen, dann ist man Werkzeug, ist man Arbeiter im Weingarten des Herrn und das ist so wichtig. Und was heißt das, wenn man Werkzeug ist? Das heißt, man muss sich hingeben, man muss bereit sein, das zu tun, was der Meister, also Gott, mit dem Werkzeug vor hat , und man muss sagen, es ist alles in Ordnung, ich will das Gute, ich will das Göttliche, ich will sozusagen weiter geistig in Harmonie mit Gott weitere Erkenntnisse sammeln. Jeder hat eine Vorstellung von Gott, das ist wieder vom Bruno, es gibt keinen Menschen, der gleiche Vorstellungen von Gott hat, auch wenn jemand sagt, es gibt keinen Gott, so ist das auch eine Vorstellung, eine negative Vorstellung. Und im Laufe des Lebens ändert sich diese Vorstellung gefühlsmäßig. Und jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, wie es immer zwei Möglichkeiten gibt, entweder man nähert sich dem göttlichen Pol oder man entfernt sich von Gott, gefühlsmäßig, dafür haben wir auch den freien Willen. Und wenn wir nun um eine Heilung bitten, um Hilfe, so soll man sich weniger auf den Körper konzentrieren, obwohl auch die körperliche Heilung sehr notwendig ist, man soll sich auf die geistige Heilung konzentrieren. Wenn jemand belastet ist, egal auf welche Weise, so ist der natürlichste Vorgang der, dass man zunächst einmal den geistigen Weg geht, dass man sich von seinen Unebenheiten, seelischen Unebenheiten - habe ich gut ausgedrückt - also das man sich von seinen seelischen Unebenheiten befreit, indem man ein bisschen den Hobel drüber fahren lässt, Hobel drüber fahren, na ja, und da kommt dann die innere Ausgeglichenheit. Nicht immer, das ist so wie eine Wellenbewegung, mal geht es aufwärts, dann geht es wieder runter dann geht’s wieder rauf, das ist ganz natürlich, hat der Bruno gesagt. Wichtig ist nur, dass der nächste Wellenberg höher ist als vorher, also dass diese Wellenbewegung aufwärts geht. Und zwar allen medizinischen Voraussagen zum Trotz. Und wenn man sieht, es geht aufwärts, dann sagt man, denkt man, 'Dein Wille geschehe`, übrigens diese Worte 'Dein Wille geschehe', das ist so wichtig, das ist ein Grundsatz unseres Lebens. Und noch etwas, meine Freunde, der Wille Gottes geschieht immer im Geistigen und der Wille Gottes ist von geistiger Sicht zu sehen. Und der Wille Gottes ist der, dass wir immer die Freiheit haben, uns zu entscheiden. Und dass wir danach trachten niemals irgendwelche unguten Wünsche zu haben. Als Bruno Gröning gelebt hat, haben ihn viele Menschen nicht verstanden, was er wirklich wollte. Und viele Menschen haben geglaubt, sie können über seine Fähigkeiten, oder durch seine Fähigkeiten sehr gut Geld verdienen. Sie haben gesagt, ich habe es selber erlebt, Herr Gröning, wir wollen Ihnen helfen, wir werden für Sie arbeiten und Bruno hat ganz genau gewusst, was für Schwächen diese Menschen haben. Aber er hat ihnen den freien Willen gelassen und sie haben zunächst für ihn gearbeitet, aber dann, einige Monate, einige Jahre später haben sie ihn bei der Behörde angezeigt, sie wollten ihren Lohn haben, so und soviel Stunden gearbeitet, so und soviel Sozialversicherung und dann war er eben in Schwierigkeiten, der Bruno. Und wir haben gefragt, Herr Gröning, Sie haben es doch gewusst, dass der Mensch so ist, so sein wird, ja, hat er gesagt, ich habe es gewusst, aber ich durfte ihnen den freien Willen nicht nehmen. In dem Augenblick, wo man einem Menschen den freien Willen beschneidet, ist man karmisch verbunden mit ihm, nimmt man teil an seinem Schicksal. Hommage an Fredy von Thomas Karg Und es kann alles anders sein, so ist es mit dem ganzen Leben bei uns, dass wir es einfach abgeben, nicht das eigene ich, groß sagen, ich bin derjenige welcher, ganz klar, jeder muss an sich arbeiten, aber es stimmt nicht und es kommt wirklich nur auf den Versuch an, was Bruno Gröning gesagt hat, tun Sie es endlich, umkehren, es abgeben, unseren Herrgott bitten, sich klein machen wie ein Kind und einfach sich führen lassen. Und man kann das, aber man muss es wirklich lernen und das schwerste dabei ist, das eigene ich dabei abzugeben. Ich glaub das ist das schwerste. Dass man sich selber nicht so wichtig vorkommt, dass das wichtigste jemand ganz anderer ist. Und das ist das Schöne und da fühl ich mich wohl und bin Freunden, die vor mir in der Lehre waren dankbar, dass sie mich auf den Weg geführt haben, auf den Weg mit Bruno Gröning, eine Lehre, zu lernen, zu erleben, die wirklich jedem Menschen so von Nutzen sein kann. Von Nutzen, dass er sich wohl fühlt. Und ich denk jetzt z.B. an den Fredy Hosp, jeder der ihn kennt, wenn so ein Mensch, ein Mensch, der im Rollstuhl ist, der eigentlich wenig Freiheitsgrade hat, aber wer den Menschen schon erlebt hat, wie glücklich der ist und er von sich selber sagt, 'ich bin behindert, aber nicht belastet'. Und dieses Glücksgefühl, das der Mann uns oder anderen Freunden, Menschen weitergeben darf, das ist so enorm und wer ihn einmal gesehen hat lachen - der ist wirklich gerührt, was da herüber kommt. Wie ich ihn das erste mal habe kennen gelernt, es war in Dillenburg, da haben wir uns verabredet und wir kommen auf den Parkplatz und da war ein Auto da, österreichische Nummer, ich hab ihn zuerst gar nicht gesehen, die Tür war offen und es ist ein Mann drin gesessen, ich hab zu meiner Frau gesagt, dass kann nur der Fredy sein. Und was von dem Mann da ausging, das war für mich so ein Glücksgefühl, es war Freundschaft, es war Liebe auf den ersten Blick, wir haben uns in die Arme genommen, obwohl wir uns zum ersten mal gesehen haben und es war eine Harmonie da, keine Vorurteile und so sollten wir doch eigentlich miteinander umgehen und wie schön ist es doch, wenn wir uns treffen und wir uns immer einmal wieder, ganz egal wer es auch sein mag, dass man einfach einen Freund in den Arm nimmt und einfach drückt, das man dem einfach sagt, ich hab dich gern, ohne an irgendwas anderes zu denken, was uns doch täglich in unserer Boulevard-Presse vorgegaukelt wird. Da ist eine Umarmung ganz was anderes und das finde ich nett, ich finde das eine schöne Geste, denn wir sind eine Familie und wir können uns wirklich gern haben und wir können miteinander sprechen unser Herrgott hat uns eine Stimme gegeben, dass wir uns verständigen können, dass wir uns unterhalten können und dass wir immer zu einem Nenner finden, dass wir keine Vorurteile gegen einander haben und dass wir uns gegenseitig akzeptieren und uns einfach gern haben.
Fredy Hosp: Und jetzt noch etwas, was immer wieder gefragt wird und was sehr wichtig ist. Sollen wir uns auch für andere Freunde einstellen? Und da hat der Bruno etwas ganz interessantes gesagt, er hat gesagt: 'Stellen Sie sich ein stehendes Dreieck vor, so wie eine Pyramide, hat er gemeint, aber es ist ein Dreieck und die Kraft kommt von oben, oben ist Gott, links ist der eine, der für den anderen bittet und rechts ist der Hilfesuchende'. So und jetzt dürfen wir nicht den Fehler machen, bitte, das sind Originalworte von Bruno Gröning, dass wir uns direkt auf den Hilfesuchenden einstellen. Weil die Querverbindung von dem Dreieck hat es in sich, dass wir auch die Störung von den anderen aufnehmen können. Also bitte keine direkte Querverbindung, sondern wenn wir wissen, dass jemand in Not ist, hm, so schicken wir ein Funksignal hinauf. Stellen wir uns vor im Zeitalter des Satelliten wird auch ein Funksignal hinauf geschickt und der Satellit spiegelt es wieder dorthin weiter, wo es gebraucht wird. Und im Geistigen ist dort oben Gott. Und wenn wir für jemand bitten, so brauchen wir nicht stundenlang uns einstellen, nicht einmal 10 Minuten, nicht einmal 1 Minute, wir schicken das Signal hinauf, ich bitte für den oder ich bitte für mich oder ich bitte für den Frieden in der Welt - bumm - und dieses Signal schaltet die Hilfe Gottes ein. Und dann kommt die Hilfe dorthin, wo sie gebraucht wird, vorausgesetzt, der andere ist bereit, diese Hilfe anzunehmen. Also wir wissen, Gott ist allmächtig, wir wissen, Gott ist allwissend, ja, aber warum müssen wir denn dann überhaupt bitten. Der Mensch hat den freien Willen und das Kraftfeld Gottes ist da, genauso wie der Strom da ist. Aber man braucht einen Menschen, der aktiv wird, so wie ein Schalter, wenn wir das Licht brauchen, drücken wir auf den Schaltknopf und Licht ist da. Und das ist auch der Hintergrund, wenn in der Bibel steht, wo eine Stadt bedroht war, z.B., Sodom und Gomorra, und jemand hat gebeten, Gott soll diese Menschen verschonen. Und die Antwort war, laut Bibel, wenn du in dieser Stadt drei Gerechte findest, die an das Gute glauben, so will ich diese Stadt verschonen. Also ein Dreieck wieder und wenn diese Menschen wirklich glauben und wenn diese Menschen wirklich das Gute wollen, dann ist das auch ein Empfangsfeld, wo die anderen durch die Gnade Gottes verschont werden. Was ich damit sagen will ist folgendes: Man braucht nicht viele Menschen, man braucht nur Menschen, die als Empfänger und Sender für das Gute dienen. Und daher ist unsere Aufgabe so wichtig. Wir brauchen keine große Zahl, natürlich wenn sie größer wird, um so besser, je mehr Menschen das Gute erkennen, um so besser, aber begonnen und weitergeführt wird es immer nur von wenigen, die vom Guten überzeugt sind. Und vom Guten überzeugt zu sein, das ist alles. Bruno hat gesagt, mehr will Gott gar nicht. Wir sollen bereit sein, die Harmonie in uns aufrecht zu halten und danach zu trachten, dass wir genau wissen, ganz genau, das Leben ist Gott und wir Leben, um der Welt zu dienen. Hüter der Schöpfung solltet ihr sein und dann geht es weiter in einer Kundgabe oder einer Botschaft von Gott. Und Zerstörer meiner Schöpfung seid ihr geworden. Keiner darf dem Anderen das Leben absprechen Und so viele Menschen, die so und so kritisch waren, die so und so viele Dinge erwartet haben, sind schon längst nicht mehr auf dieser Erde; schon längst nicht. Obwohl alle, die nicht mehr auf der Erde sind geglaubt haben, sie können mich überleben. Das ist Gottes Ratschluss und der Bruno hat gesagt, keiner darf dem anderen das Leben absprechen, wer das tut, wird schuldig. Die Stunde, die Minute, die Sekunde des Heimganges bestimmt immer Gott, immer. Und solange der Mensch hier auf Erden bereit ist zu lernen, darf er diesen Körper behalten. Wenn er einmal nicht mehr bereit ist zu lernen, wird er abberufen. Keiner ist eine Sekunde länger auf dieser Erde, als es notwendig ist, das war Bruno Gröning pur. Nicht so leicht, meine Freunde, Bruno Gröning pur erfordert starke Nerven, in Wirklichkeit, da darf man nicht irgendwo im Himmel schweben und die Engerln sehen, das wollte Bruno Gröning überhaupt nicht. Wie er gesagt hat, alle Menschen haben eine Bildung, die meisten haben eine Einbildung.
Lisl: Da fällt mir diese Begebenheit mit Bruno Gröning ein, eine wunderschöne Geschichte, es ist die reine Wahrheit. Da sind wir, die Eltern vom Fredy waren damals in München und von München hatten wir sehr nahe nach Stephanskirchen. Und Bruno war da anwesend und wir wussten es und wir wurden eingeladen. Wir hatten noch kein Auto, da hat noch die liebe alte Tante gelebt und wir sind mit den Rollstühlen durch ganz München gefahren, Lilo war voll bepackt mit unserem Gepäck und der Fredy und die Tante sind gefahren und wir hinten drein und da sind wir zum Bahnhof gekommen und da wurden wir verladen. Na es war eine lustige Fahrt, wir sind hin und her geschoben worden bei jeder Kurve, aber ich habe sie fest gehalten und da sind wir halt ausgestiegen und wir waren halt den ganzen Tag so glücklich und zufrieden, dass wir wieder mal unseren großen Freund Bruno Gröning sehen und hören werden. Also das kannst du dir nicht vorstellen, das Glück und die Freude, wenn wir zu ihm kommen durften. Wir sind da angekommen, es war schöner Sonnenschein damals und ausgeladen, den Fredy hineingebracht und die Frau Bavay hat damals noch gelebt, sie war eine liebe Freundin auch von uns. Bruno hat uns empfangen und hat gelacht, hat uns genau geschildert, was wir erlebt haben, er hat genau gewusst dass wir im Transportwagen gesessen sind und wir haben noch gelacht und da kam er herein und hat mich so angeschaut und da brachte er ein Tablett mit Kaffee und einem Krapfen. Es waren auch schon viele Leute anwesend, also es war ein wunderschöner Tag und ein wunderschönes Gefühl und wir waren sehr, sehr glücklich, man war so glücklich, so ein Glück kann man sich nicht vorstellen, wenn wir in seiner Nähe waren, das kann man nicht beschreiben, das muss man erlebt haben. Man war ein anderer Mensch, alles ist abgefallen von einem, keine Sorgen, es war einfach ein Glück, und Dankbarkeit in uns und da sind wir so gesessen, und da brachte er ein Tablett mit Kaffee und er stand neben mir und sagt: Essen Sie - und ich habe ihn so angeschaut, dass Bruno mir das Tablett bringt und mir serviert und 'essen Sie doch', sagte er, und ich nahm einen Krapfen, mach einen Bissen und mir wurde ganz anders, das kann man auch nicht beschreiben und er sah mich an, 'trinken Sie Kaffe', ich mach einen Schluck Kaffee, mir wurde wieder ganz anders, und er schaute mich an und ich schau an ihm hoch und er lachte mich an. Ich denk mir, was ist das, was geschieht mit mir, 'essen Sie, essen Sie doch', wieder ein Stück Krapfen, gekaut und runter geschluckt, ich hab geglaubt ich flieg davon, 'trinken Sie, trinken Sie doch', wieder ein Schluck, und ich war so satt, ich wurde so satt davon, das kann man nicht beschreiben. Und vorher, ich hatte jahrelang immer die Geschichte aus der Bibel gelesen, von der Ausspeisung, und die Geschichte war halt so wunderschön, ich habe sie schon auswendig gewusst, von der Ausspeisung, von den paar Fischen und den paar Broten und die Leute sagten, aber Herr, wie kriegen wir die Menschen satt, von den paar Broten? Und ich hab sie immer wieder gelesen, sie war so wunderschön, diese Geschichte, und da ist mir diese Geschichte eingefallen von Jesus Christus, der die Brote gesegnet hat und sie wurden alle satt, plötzlich wurde ich hell und dann dachte ich, ach so war das, so ist das zugegangen und ich schaute ihn an und er nickte mir zu. Ja so war das. Er hat alles gewusst, die Gedanken, die man Jahrzehnte lang gedacht hat, er wusste, sah durch und durch den Menschen. Es war so wunderschön.
Fredy Hosp: Ich erinnere mich an meine erste Begegnung mit Bruno Gröning immer wieder, obwohl das jetzt schon 51 Jahre her ist. Ich bin zu Bruno Gröning im Mai 1950 gekommen, war sehr schwer behindert, so schwer behindert, dass mir alle Ärzte gesagt haben, 2 Jahre höchstens wird er noch leben, länger nicht mehr. Bruno Gröning war meine letzte Hoffnung. Und so suchten wir fast ein halbes Jahr und zwar vom Januar 1950 bis Mai 1950, bis meine Mutter endlich den Weg zu ihm gefunden hat. Das war nicht so einfach, weil damals waren um ihn Leute, die geglaubt haben, sie können Geschäfte mit ihm machen. Und so haben sie zuerst eine gewisse Summe verlangt, bevor wir zu Bruno Gröning vorgelassen wurden. Ich möchte aber betonen, dass Bruno Gröning davon nichts gewusst hat und auch kein Nutznießer von diesem Geld war. Und so wurden wir in einem kleinen Restaurant in Kleis bei Rosenheim, in der guten Stube von diesem Restaurant, von Bruno Gröning empfangen. Und ich habe sehr, sehr viele, große spastische Zustände gehabt, d.h. ich konnte nicht ruhig sitzen und Bruno hat zu meinem Entsetzen verlangt oder gezeigt, ich solle mich auf die harte Holzbank setzen und einfach hingesetzt wurde ich, obwohl ich immer Angst gehabt habe, hinunter zufallen. Na gut, ich hab hin und her gewackelt und meine Tante hat immer Angst gehabt, ich falle runter, aber Bruno hat gesagt, er fällt nicht herunter, lassen Sie los, er fällt nicht herunter. Und so hab ich mich in meiner inneren Verkrampfung doch etwas gelöst und bin ruhiger geworden. Und plötzlich kam Bruno Gröning auf mich zu, hockte sich vor mich hin und fragte mich: 'Willst Du mir helfen?' Momentan war ich irgendwie schockiert, weil ich doch selber Hilfe gebraucht habe. Und noch einmal: 'Willst Du mir helfen?' Hmm, weil ich gut erzogen war, und weil ich höflich sein wollte, hab ich ja gesagt, ohne zu wissen, was er nun eigentlich wollte. Ja, und Bruno hat gesagt, 'dann ist es gut, wenn Du mir helfen willst, dann kann auch ich Dir helfen'. Ja und dieses Wort, willst Du mir helfen, das liegt mir heute noch in den Ohren, das ist meine Grundeinstellung und aus Dankbarkeit, dass ich nicht nur 2 Jahre gelebt habe danach, sondern es sind 51 Jahre, und dass es mir jetzt gut geht, kein Vergleich zu damals, stehe ich heute noch zu diesem 'Ja'. Und ich bemühe mich, die Lehre, das heißt die Vorstellung von Bruno Gröning den Freunden weiter zu vermitteln. Nämlich die Vorstellung, die ja in Wirklichkeit eine Lebenseinstellung ist. Nämlich die Überzeugung, dass man im Innern harmonisch sein soll, dass man vertrauen und glauben soll, dass man all das Gute, das man bekommt, dankbar annehmen soll und all das Schlechte abbauen soll und mit Hilfe dieser Lebenseinstellung, keine Lehre, eine Lebenseinstellung, man lebt einfach das, was Bruno Gröning gesagt hat. Und mit dieser Lebenseinstellung kann man das Leben meistern, lernt man die Verbindung zu Gott aufrecht zu erhalten, zunächst einmal die Verbindung zu Gott aufzubauen, indem man in Harmonie lebt, indem man das Gute will, das Harmonische will, indem man die Gedanken immer so steuern lernt, dass nichts Negatives in uns hochkommt, kann man diese positive, göttliche Kraft dazu verwenden, d.h. dazu anwenden, dass die Gesundheit im Körper zustande kommt. Und wenn Bruno Gröning sagte, 'Verweilen Sie keinen Augenblick in einem bösen, in einem unguten Gedanken', so hatte er dahingehend recht, dass jeder ungute Gedanke im Körper eine Unruhe hervorbringt und jede Unruhe, die im Körper sich austobt, hat irgend welche körperliche Störungen zur Folge. Und wenn sich z.B. der Mensch ärgert, wenn sich z.B. der Mensch aufregt, dann ist die Folge eine innere Ver-krampfung, egal wo, im Magen oder im Herzen oder sonst wo. Und diese innere Verkrampfung hat eine Gefäßverengung zufolge und dadurch wird der normale Blutkreislauf gestört und manchmal sogar unterbunden. Und das ist die Ursache vieler, vieler Krankheiten, weil dadurch das Gewebe geschwächt wird, wenn der Blutkreislauf nicht funktioniert. Und das ist der Hintergrund von dem, dass man eben möglichst harmonisch leben soll, dass man lernen soll, über den Schwierigkeiten zu stehen, was ja nicht immer leicht ist und dass man dann im Laufe der Wochen und Monate seine körperliche und seelische Gesundheit wieder bekommt. Also das, was Bruno Gröning gelehrt hat, es ist falsch, wenn man sagt es ist die Lehre Bruno Grönings, sondern es ist die natürliche Lehre, wie man zum Guten steht und wie man zu Gott Verbindung bekommt, zu unserem Schöpfer, wie man auch Kraft aufnimmt von unserem Schöpfer und wie man das Leben er-lebt und nicht ver-lebt.
Lisl:
Ich stehe morgens auf, wie Bruno es mir gelernt hat, vertraue und
glaube, es hilft es heilt die göttliche Kraft. Und das nicht nur
mit
dem Mund gesprochen, sondern von innen heraus gesprochen, dann ist man
so glücklich den ganzen Tag. Man freut sich auf die Arbeit, es
wird
einem nichts schwer und die Menschen können einem nichts anhaben.
Man
wird einfach demütig und dankbar für alles, dass man
überhaupt noch
leben darf. Und Gott behüte und beschütze alle, die das
mitmachen und
verstehen, um was es geht. Stromlied gesungen von Erich Pelz
aktualisiert: 21.12.2008
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